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Nachrichten Medien Fernsehen Beckmann singt Dylan bei Matussek
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18:35 11.03.2019
Reinhold Beckmann Quelle: Foto: dpa
Hamburg

ARD-Moderator Reinhold Beckmann ist nach einem Auftritt bei einer Party mit rechtsextremen Besuchern in die Kritik geraten. Der Sportexperte und Musiker hatte auf der Feier zum 65. Geburtstag des früheren „Spiegel“-Autors Matthias Matussek Bob Dylans Klassiker „Things Have Changed“ auf der Gitarre gespielt und dazu gesungen.

Matussek nennt sich selbst „Frauenfeind, Nationalist, Dunkelkatholik“

Zu Matusseks Gästen gehörten unter anderem der vorbestrafte Rechtsextreme Mario Müller von der Identitären Bewegung (Matussek: „mein identitärer Freund“), Erika Steinbach, früher Bundestagsabgeordnete und heute Leiterin der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. Ebenfalls dabei: Dieter Stein, Gründer der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“, sowie Andreas Lombard, Chefredakteur des rechten Magazins „Cato“, sowie „Bild“-Kolumnist Franz Josef Wagner und „Spiegel“-Kolumnist Jan Fleischhauer. Matussek selbst bezeichnet sich inzwischen als „Frauenfeind, Nationalist, Dunkelkatholik“.

Ein Video von Beckmanns Auftritt schlug in den sozialen Medien hohe Wellen, nachdem auch Jan Böhmermann die „Spiegel“-Chefredaktion öffentlich gefragt hatte, ob ihr bekannt sei, dass Redakteure des Hauses „ganz unbefangen Party mit Neonazis“ feierten.

Beckmann distanzierte sich via Facebook

Beckmann distanzierte sich via Facebook von dem Auftritt: „Ich muss zugeben, ich habe mich da verlaufen“, schrieb er. „Ich hätte dort nicht hingehen sollen. Wir kannten uns ja lange und ich erkannte ihn nicht mehr wieder. Es ist einfach nichts mehr da vom alten Matussek, kaum noch alte Freunde, dafür viele neue rechte Gesinnungskumpel. Wie bitter.“ Sein Lied sei als „vergiftetes Geschenk“ gedacht gewesen.

Der „Spiegel“ reagierte mit einer knappen Stellungnahme: „Die Einladung zur Geburtstagsfeier von Matthias Matussek an einzelne Kollegen war privater Natur und der Chefredaktion deshalb nicht bekannt“, teilte die Redaktion mit. „Selbstverständlich distanzieren sich ,Der Spiegel’ und alle seine MitarbeiterInnen ausdrücklich von rechtsextremen Gesinnungen.“

Von Imre Grimm / RND

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