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Bundesliga-Fans brauchen künftig noch mehr TV-Abos

Übertragungsrechte Bundesliga-Fans brauchen künftig noch mehr TV-Abos

Ein Abo abschließen und dafür die ganze Saison lang Bundesliga live schauen können – das war einmal. Nun prophezeit der Sender Eurosport eine weitere Zerstückelung des Marktes. Für die Fans hätte das empfindliche Folgen.

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Bundesligafans brauchen mehrere Abos.
 

Quelle: dpa

Berlin. Fußballfans werden sich umgucken müssen – schon wieder. Noch nie war das Anschauen der Fußballbundesliga so kompliziert wie in der laufenden Saison. Jetzt kündigte Eurosportchef Peter Hutton an, dass sich der Markt in Zukunft nur noch weiter aufteilen werde.

„Es wird in den nächsten Jahren noch komplizierter für die Fans in Deutschland. Diese Aufsplitterung geht in ganz Europa voran“, sagte er in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung. Eurosport hält seit dieser Saison die Übertragungsrechte an 45 Spielen der ersten Bundesliga. „In den USA ist der Markt in Sportarten wie Football schon extrem zersplittert. Und in diese Richtung gehen wir. Wir treiben diese Veränderung auch voran“, ergänzte die Geschäftsführerin von Eurosport Susanne Aigner-Drews.

Eine realistische Einschätzung. Bereits jetzt benötigt der Bundesliga-Fan zwei Abos (Sky und Eurosport), und ab der nächsten Saison teilen sich die Übertragung der Champions League der Sender Sky und der Streamingdienst Dazn. Hier zeichnet sich ein weiterer Mitbewerber ab, der bereits jetzt die Rechte für Zusammenfassungen der Bundesliga hat. Dass dieser in Zukunft auch ganze Spiele exklusiv zeigt, ist nicht unwahrscheinlich.

Eurosport vertreibt die Spiele über seine Homepage, via Apps sowie die Plattformpartner HD+, Unitymedia und Vodafone. Mit Sky konnte sich Eurosport bislang jedoch nicht auf eine Zusammenarbeit einigen. Diese Option sei aber noch nicht endgültig vom Tisch, so Aigner-Drews. Die Übertragungsrechte 2017/2018 sind für insgesamt rund 4,64 Milliarden Euro verkauft worden.

Von Jan Heemann/RND

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