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11:49 09.03.2018
Klaas Heufer-Umlauf moderiert ab Montag die neue Show „Late Night Berlin“. Gedreht wird in Potsdam-Babelsberg. Quelle: Christel Köster
Potsdam

Es riecht nach Holz. Das gefällt Klaas Heufer-Umlauf ganz besonders an „seinem neuen Wohnzimmer“. Der Moderator und Spaßmacher von Pro Sieben hat das neue Studio für seinen ersten Alleinauftritt bei dem Privatsender am Donnerstag bezogen. Es liegt nicht etwa in Berlin – wie der Name „Late Night Berlin“ vermuten lässt – sondern in Potsdam.

Am Montag startet die neue Show „Late Night Berlin“ auf Pro Sieben. Vor der ersten Quote gaben Moderator Klaas Heufer-Umlauf und Pro Sieben-Senderchef Daniel Rosemann Einblick in das neue Studio. Gedreht wird immer montags in Potsdam-Babelsberg.

„Wir sind hier wegen der Größe“, sagt Heufer-Umlauf. Ganz ernst gemeint ist das nicht. Wie vieles, was der gelernte Friseur aus Oldenburg sagt. Aber es passt zur Show. Late Night soll immerhin bezwecken, dass „sich danach alle mit einem Lächeln schlafen legen können“, sagt Pro Sieben-Senderchef Daniel Rosemann.

„Wir sind hier, weil wir in Berlin nichts mehr gekriegt haben“

In Wirklichkeit ist Potsdam-Babelsberg nur die Nummer Zwei auf der Wunschliste von Heufer-Umlauf und dem Produktionsteam der Firma Florida TV. „Wir sind hier, weil wir in Berlin nichts mehr gekriegt haben“, sagt der Moderator. Dieses Mal ernsthaft. Die Castingshow „The Voice“ habe quasi ganz Berlin-Adlershof gemietet.

Also sind die Produzenten in die Brandenburgische Landeshauptstadt ausgewichen. „Late Night Babelsberg? Warum eigentlich nicht“, überlegt Heufer-Umlauf kurz und fragt: „Können wir das noch ändern?“ Durch das Studio halt ein „Nein“. „Das war Gott“, sagt der Moderator über den Produktionsleiter.

Von Politik bis Boulevard

Aber im Ernst: „Berlin ist die Stadt, von der wir uns heutzutage vorstellen können, dass dort alles passiert.“ Deshalb heißt die Show auch „Late Night Berlin“ und nicht „Late Night Babelsberg“.

Genau darum solle es schließlich bei einer Late-Night-Show gehen. Einmal in der Woche, immer montags, will Heufer-Umlauf „alle Themen behandeln, über die gesprochen wird“. Und das mit Humor und nicht unbedingt neutral. „Wenn eine rassistische Partei in den Bundestag einzieht, wie es jetzt passiert ist, muss man dazu auch Stellung beziehen“, sagt Klaas Heufer-Umlauf.

Ja. Es soll um Politik gehen bei dem Spaßmacher, der als Klaas von „Joko und Klaas“ und mit der Show „Circus Halli Galli“ bekannt wurde, die genau das lieferte, was der Name erwarten ließ. „Ich dachte auch schon: Scheiße, warum ist die Bundestagswahl schon 2017“, sagt Heufer-Umlauf, „aber das ist ja doch nochmal gut gegangen.“ Am Montag ist Deutschland genau 169 Tage ohne Regierung.

Tickets für die ersten Shows von „Late Night Berlin“ ausverkauft

Die ersten Gags sitzen also schon. Dabei hat Heufer-Umlauf noch nicht einmal geprobt in Babelsberg. Am Freitag soll es die erste Probe in den Studio geben, das so schön nach Holz riecht.

80 Leute hobeln, schrauben, polieren und sägen bis Montag noch daran. Knapp 200 Zuschauer passen in das neue Studio. Die ersten Shows im Februar sind bereits restlos ausverkauft.

Sidekick: Show Producer Jakob

Was die Gäste erwartet, wenn „Late Night Berlin“ am 12. März um 23 Uhr zum ersten Mal ausgestrahlt wird? Die genretypischen Bestandteile einer Late-Night-Show soll es auch bei Klaas Heufer-Umlauf geben, der einst für Late-Night-Legende Harald Schmidt gearbeitet hat.

Und weil so viele gefragt haben: „Ja, es wird einen Sidekick geben“, sagt der Moderater. Show Producer Jakob ist bereits bei „Circus Halli Galli“ und anderen „Joko und Klaas“-Formaten oft aber ungern aufgetaucht.

Und: Auch die Studioband ist keine unbekannte. „Wer sich im Studio umguckt, kann es sich vielleicht schon denken.“ Mehr verrät der Moderator dann doch nicht – bis auf die Gäste seiner Solo-Premiere bei Pro Sieben: „Casper wird talken und Anne Will macht Musik“, sagt er.

Von MAZonline

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