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Netzwelt Automatisches Einloggen: Google will bei Chrome nachbessern
Nachrichten Medien Netzwelt Automatisches Einloggen: Google will bei Chrome nachbessern
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14:19 26.09.2018
Das automatische Chrome-Einloggen soll sich bald ausschalten lassen. Quelle: Britta Pedersen/dpa
Mountain View

Google hat den Protest seiner Nutzer gehört und reagiert – zumindest ein bisschen. Eine umstrittene Änderung hatte dem Internet-Giganten in den vergangenen Tagen viel Kritik eingebracht. Dabei ging es um die aktuelle Version des Browsers Chrome. Sicherheitsexperten hatten bemängelt: Wer sich, während er mit Chrome im Netz surft, bei einem Google-Dienst wie beispielsweise Gmail oder YouTube anmeldet, wird automatisch auch bei Chrome eingeloggt.

Das Problem ist, berichtet unter anderem „The Verge“, eingeloggt in Chrome werden beispielsweise Lesezeichen, Browser-Verlauf oder Passwörter zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert. Und diese Daten werden dann auch auf den Servern von Google gespeichert – was viele Nutzer gar nicht gut finden dürften. Google beteuert zwar, dass die Synchronisation nicht automatisch geschieht, hat jetzt aber trotzdem auf die Kritik reagiert.

Google will nächste Chrome-Version updaten

In einem Blog-Artikel mit dem Titel „Produkt-Updates basierend auf eurem Feedback“ schreibt das Unternehmen, dass es in der nächsten Chrome-Version ein paar Updates geben wird. Unter anderem können Chrome-Nutzer das automatische Einloggen dann ausschalten. Wer sich dann bei einem Google-Dienst anmeldet, wird nicht automatisch auch in Chrome eingeloggt. Google hat sich demnach für eine Opt-out-Lösung statt für ein nutzerfreundlicheres Opt-In entschieden. Auch ob ein Nutzer die Synchronisationsfunktion ein- oder ausgeschaltet hat, soll besser kommuniziert werden.

Google stand in letzter Zeit öfters wegen undurchsichtigen Datensammelverhaltens in der Kritik. Im August hatte eine Recherche von Reuters beispielsweise gezeigt, dass Google auch bei deaktiviertem Standortverlauf weiß, wo Nutzer sind.

Von asu/RND

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