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IT-Sicherheit in verschiedenen Branchen

IT-Sicherheit IT-Sicherheit in verschiedenen Branchen

IT-Sicherheit zu gewährleisten wird immer schwieriger. In unserer modernen und vor allem digitalisierten Welt kommen besonders Unternehmen und Behörden ohne den Einsatz computergestützter Systeme nicht mehr aus.

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Quelle: @ maxkabakov - depositphotos.com

Und die sind für Hacker angreifbar: Erst im März 2017 gab es einen Cyberangriff mit dem Schadsystem „Wannacry“, bei dem rund 230.000 Computer in 150 Ländern infiziert wurden. „Wannacry“ breitet sich wie ein Wurm rasant auf Rechnern aus, sperrt Daten und forderte immense Summen an Lösegeld in Form von Bitcoins, damit diese wieder freigegeben werden. Diverse Telekommunikationsunternehmen, die Deutsche Bahn, Logistikdienstleister, Automobilhersteller und auch Ministerien waren betroffen. Glücklicherweise entdeckten Sicherheitsexperten am selben Tag einen sogenannten „Notschalter“ und konnten so eine Weiterverbreitung der Schadware verhindern.  

Und obwohl immer komplexere und schneller agierende dieser Schadsysteme entwickelt werden, hat das Thema IT-Sicherheit noch lange nicht in jedem Unternehmen Priorität. Fast ein Drittel aller IT-Entscheider in Firmen berichtet, dass neue Technologien auch dann eingeführt werden, wenn nicht alle Sicherheitsrisiken ausgeschlossen sind – weil oft die Zeit im Nacken sitzt.

Besonders sensible Branchen

Vor allem in vier Branchen hat eine hohe IT-Sicherheit aber Vorrang vor einer schnellen Markteinführung: in der Automobilbranche, bei Energieversorgern, Finanzdienstleistern sowie in der öffentlichen Verwaltung. Kein Wunder, gelten doch IT-Systeme von Energieversorgern und öffentlichen Verwaltungen als kritische Infrastrukturen (KRISIS) und müssen daher besondere Auflagen erfüllen. Und auch Hersteller im Automobilbereich können es sich nicht leisten, dass ihre Fahrzeuge zum Sicherheitsrisiko werden.

Finanzdienstleister und Verwaltungen suchen in gut einem Drittel der Fälle auf dem Arbeitsmarkt nach Spezialisten im Bereich Internetsicherheit, während vor allem Autohersteller und Energieversorger auf die Weiterbildung innerhalb des Unternehmens setzen. So qualifiziere jeder Dritte in den genannten Branchen eigene IT-Sicherheitsspezialisten, um im Fall der Fälle schneller auf Hackerangriffe wie eben durch Wannacry oder ähnliche Programme reagieren zu können.

Banken vor großen Herausforderungen

Besonders Banken, berichten Experten, haben es aufgrund ihrer Vernetzung zunehmend schwer, sich vor immer komplexer werdenden Hackerangriffen zu schützen. Besonders kompliziert gestaltet es sich, umfassende Sicherheitsstandards zu gewährleisten, da die Mehrzahl der Banken heute mit Drittanbietern zusammenarbeiten und sich somit für externe Datenbanken öffnet. Denke man nur an Plattformen, auf denen Unternehmen ihre Finanzierungsvorhaben direkt mit den Angeboten von Banken abgleichen können.

Zudem kooperieren Banken über ihren Online-Bezahldienst Paydirect immer häufiger mit Händlern, was die Angriffsmöglichkeiten für Hacker ebenfalls größer werden lässt und immer höhere IT-Sicherheitsstandards fordert. Um einem Risiko über diese externen Anbieter vorzubeugen, setzen Banken immer öfter auf vertraglich festgelegte Mindeststandards in Sachen IT-Sicherheit.

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Deniz Yücel ist in Deutschland angekommen

Deniz Yücel ist wieder in Deutschland. Wenige Stunden nach seiner Freilassung aus türkischer Haft landete der „Welt“-Journalist am Freitagabend an Bord einer Chartermaschine auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Der 44-Jährige hatte mehr als ein Jahr ohne Anklage in der Nähe von Istanbul in Untersuchungshaft gesessen.

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