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Medienanstalt verhängt Bußgeld gegen Youtuber

Dauerwerbesendungen Medienanstalt verhängt Bußgeld gegen Youtuber

Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein greift gegen mehrere Youtuber durch. „ApoRed“ muss 1050 Euro Bußgeld begleichen. Er hatte in seinem Impressum gegen die Informationspflicht verstoßen. Die Dauerwerbesendung auf einem anderen Kanal beanstandet die Behörde ebenfalls.

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Die Medienwächter in Hamburg stoßen sich an der unverblümten Werbung auf manchen Youtube-Kanälen. Die Macher hatten diese als redaktionelle Inhalte ausgewiesen.

Quelle: imago/UIG

Hamburg/Norderstedt. Weil er das Impressum auf seinen Social-Media-Kanälen nicht vorschriftsmäßig angegeben hat, muss der YouTuber „ApoRed“ eine Geldbuße in Höhe von 1050 Euro zahlen. Wie die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) am Donnerstag mitteilte, hat der Künstler bei Youtube, Instagram, Google Plus und Facebook gegen die Informationspflicht über eine mögliche Kontaktaufnahme verstoßen. Dem Bußgeldbescheid seien mehrere Informationsschreiben vorausgegangen, auf die der YouTuber jedoch nicht oder nur unzureichend reagiert habe, hieß es. Allein auf YouTube hat „ApoRed“ mehr als zwei Millionen Abonnenten seines Videokanals.

Eine ähnlich große Fangemeinde versammelt der YouTuber „Leon Machère“ hinter sich, gegen den die Medienanstalt rechtlich vorgeht. Laut Mitteilung verletzt er mit drei der von ihm veröffentlichten Videos die medienrechtlichen Werbevorschriften: Bei zwei Videos handele es sich um Dauerwerbesendungen, die Videos seien jedoch weder zu Beginn noch während ihres Verlaufs mit einer entsprechenden Werbekennzeichnung versehen. Außerdem verstoße er mit einem dritten Video gegen das Schleichwerbeverbot.

Außerdem beanstandet die Aufsichtsbehörde den Lifestyleblog von Lina Mallon sowie ihren Twitter-Account: „Die betreffenden Rezeptvorschläge und Beautyempfehlungen der Bloggerin erwecken den Eindruck von redaktionellen Inhalten, sind jedoch in Kooperation mit beziehungsweise im Auftrag von Unternehmen entstanden.“ Damit handele es sich um Werbung, die als solche klar erkennbar sein müsse.

Von dpa/RND

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