Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 3 ° Regen

Navigation:
Plant Google einen eigenen Adblocker?

Medienbericht Plant Google einen eigenen Adblocker?

Google verdient mit Werbung viel Geld. Nun plant der Online-Riese angeblich einen eigenen Service, mit dem Werbung im Netz herausgefiltert werden kann. Vornehmlich soll Google dabei aber nur um eine bestimmte Werbeform im Visier haben.

Mountain View 37.3860517 -122.0838511
Google Map of 37.3860517,-122.0838511
Mountain View Mehr Infos

Mithilfe von Adblockern kann Werbung auf Webseiten verhindert werden. Viele Medienunternehmen gehen dagegen vor – sie befürchten ein Wegbrechen ihrer Einnahmequellen im Netz.

Quelle: dpa

Mountain View . Google will in seinen Browser Chrome laut einem Medienbericht eine Funktion zum Blockieren von unerwünschten Anzeigen integrieren. Damit könnten dann innerhalb des Browsers automatisch bestimmte Anzeigen-Typen herausgefiltert werden, die die Nutzer besonders stören, schreibt das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Eine Bestätigung der Pläne von Seiten Googles gibt es nicht. Es dürfte zumindest eine Gratwanderung für das Unternehmen bedeuten, das auf Online-Werbung als Haupteinnahmequelle setzt. Unklar ist laut „Wall Street Journal“ noch, ob Google das Feature innerhalb der nächsten Wochen veröffentlichen wird oder seine Pläne doch noch zurückzieht.

Medienunternehmen gegen Adblocker

Nicht akzeptable Werbeanzeigen im Netz hatte in den USA zuletzt eine „Koalition für bessere Werbung“ definiert, zu der auch Google gehört.

Zu den negativ bewerteten Werbemitteln gehören etwa Pop-up-Fenster, die die Webseite verdecken, automatisch startende Videos oder Anzeigen, die den angesteuerten Seiten vorgeschaltet sind und erst verschwinden, wenn eine festgelegte Zeit in einem Countdown-Timer verstrichen ist. Sie alle würden die Schwelle der Akzeptanz bei den Nutzern deutlich überschreiten.

Verschiedenen Schätzungen zufolge benutzt jeder vierte Internet-Anwender einen Adblocker. Die Anwendungen zum Blockieren von Werbung sind aber höchst umstritten. Medienunternehmen befürchten ein Wegbrechen ihrer Einnahmequellen im Netz. Sie werfen Firmen wie der deutschen Eyeo GmbH („Adblock Plus“) vor, sich mit Gebühren für die Aufnahme in eine Liste akzeptabler Werbeformen sich widerrechtlich in die Wertschöpfungskette der Medien zu drängen. Medienhäuser müssten sich „freikaufen“.

Laut „Wall Street Journal“ zahlt Google derzeit dafür, um auf der Liste für akzeptable Werbung von Eyeo zu stehen. Im Gegenzug würden Anzeigen in der Google-Suchmaschine und andere von Google gesteuerte Werbemittel von der Software nicht blockiert.

Von dpa/RND/zys

f4f2a5c0-cdd7-11e7-85d4-3caaf6b0da6d
Das waren die American Music Awards 2018

Preise für Bruno Mars, Comeback für Selena Gomez und eine Ehrung Soul-Diva Diana Ross: Mit einer starbesetzten Gala sind in Los Angeles die American Music Awards verliehen worden.

Nach dem Aus für Jamaika: Wie sollte es jetzt weitergehen?

DAX
Chart
DAX 13.058,50 +0,50%
TecDAX 2.545,50 +1,32%
EUR/USD 1,1738 +0,03%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

VOLKSWAGEN VZ 165,52 +4,24%
RWE ST 20,10 +3,57%
LUFTHANSA 28,79 +2,55%
FRESENIUS... 62,98 -0,82%
MERCK 90,10 -0,49%
Henkel VZ 113,35 -0,30%

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 240,29%
Commodity Capital AF 204,91%
Allianz Global Inv AF 122,47%
Apus Capital Reval AF 104,01%
FPM Funds Stockpic AF 98,53%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte