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So schützen Sie Ihre Yahoo-Daten

Nach dem Hackerangriff So schützen Sie Ihre Yahoo-Daten

Es ist der wahrscheinlich größte Datenklau bisher. Mehr als 500 Millionen Yahoo-Kunden sind von dem Hack betroffen. Hier sind einige Tipps, die Sie berücksichtigen sollten, falls Sie auch ein Yahoo-Konto haben.

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Haben Sie ein Yahoo-Konto? Dann sollten Sie jetzt einige Sicherheits-Maßnahmen ergreifen.
 

Quelle: imago

Sunnyvale.  Nach dem erst jetzt bekannt gewordenen Datenangriff auf Yahoo sind viele Nutzer verunsichert. Mit ein paar Schritten können Sie ihr Konto aber wieder vor etwaigen Fremdzugriffen schützen. Sofern Sie auch einer von rund einer Milliarde Menschen sind, die ein Yahoo-Produkt nutzen (Flickr, Tumbler, Yahoo-Mail), sollten Sie als erstes Ihr Passwort und Sicherheitsfragen ändern.

Passwörter sollte man sowieso häufig ändern. Wer seines allerdings seit 2014 nicht geändert hat, muss spätestens jetzt handeln. Wichtig: Auch die Sicherheitsfragen (und Antworten) ändern. Sie sollen nämlich zum Datenbestand gehören, der zum Kauf angeboten wurde. Tipp: Bei Fragen etwa nach dem ersten Haustier muss es nicht immer die Wahrheit sein. Haben Sie nämlich überall den echten Namen hinterlegt, ließen sich so eventuell auch andere Konten knacken. Also ruhig etwas Fantasie zeigen beim Beantworten der Fragen.

Keine vorgeblichen Yahoo-Mails mit Attachments öffnen

Hacker nutzen gern Nachrichten von großen Sicherheitslücken und -skandalen, um an Daten zu kommen. Löschen Sie Mails mit Anhang, die Sie auffordern, zur Kontrolle irgendwelche Daten einzugeben. Und seien Sie grundsätzlich vorsichtig mit unbekannten Absendern. Öffnen Sie keine Anhänge mit angeblichen Rechnungen oder ähnlichem. Sollten Sie Zweifel haben, wenden Sie sich an den angeblichen Absender. Yahoo warnt ausdrücklich vor Phishing-Emails im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall.

Checken Sie Ihre Online-Accounts

Gibt es irgendwo dubiose Abbuchungen oder Belastungen auf einem Kreditkartenkonto? Fehlen Ihnen plötzlich Meilen bei Ihrem Vielfliegerprogramm? Überprüfen Sie gewissenhaft Ihre Online-Konten. Und wenden Sie sich im Zweifelsfall direkt an Ihren Dienstleister, wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt.

Von RND/dk

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