Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Netzwelt Instagram sperrt Nutzer unter 13 Jahren aus
Nachrichten Medien Netzwelt Instagram sperrt Nutzer unter 13 Jahren aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:01 27.04.2018
Mit der Altersabfrage verärgert Instagram derzeit viele jüngere Nutzer. Quelle: dpa
Anzeige
Hannover

Im Zuge der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) passt Instagram seine Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen an. Nutzer können künftig ihre persönlichen Daten herunterladen. Dazu zählen alle Fotos, Videos, archivierte Storys, Kommentare und Profilfotos, berichtet „Techcrunch“. Auch hochgeladene Kontakte, Nutzernamen der Follower, Direktnachrichten und Einstellungen sind enthalten.

Eine weitere Änderung des Dienstes sorgt derzeit allerdings vor allem bei jüngeren Instagram-Nutzern für Unmut. Denn die App fragt neuerdings das Alter der User ab – vorausgesetzt, das Konto ist nicht mit Facebook verknüpft. Das Mindestalter für Nutzer der Fotoplattform ist 13 Jahre, heißt es in den seit dem 1. November gültigen Nutzungsbedingungen.

Vor allem in den Bewertungen im Android Play Store klagen zahlreiche jüngere Instagrammer nun, dass ihre Accounts ohne Vorwarnung gesperrt wurden, weil sie ein Geburtsdatum angegeben hatten, das sie als zwölf oder jünger ausweist. Neben der Sperrung des Zugriffs wurde den Nutzern zudem eine Löschung ihrer Accounts innerhalb der nächsten 30 Tage angekündigt.

Auch für WhatsApp in Europa hatte Facebook, zu dem sowohl der Messenger-Dienst als auch das Foto-Netzwerk gehören, die Altersbeschränkungen angepasst – und das Mindestalter von 13 auf 16 Jahre angehoben.

Der Grund dafür sind auch hier neue Regeln der DSGVO, mit denen ab dem 25. Mai die Daten von Menschen besser geschützt werden sollen. Vor allem die Daten von Kindern sollen nicht so einfach gesammelt werden können.

Mehr zum Thema

13 praktische Whatsapp-Tricks, die Sie kennen sollten

Vorsicht vor diesem WhatsApp-Kettenbrief

Kinder bei Whatsapp an die Hand nehmen

Von RND/sag

Youtube und andere Videoplattformen müssen sich in Zukunft an strengere Regeln bei Jugendschutz und Werbung halten. Auch Facebook wird von den Änderungen, die die EU beschlossen hat, betroffen sein.

26.04.2018

Der Kampf der Streaming-Dienste um Kunden geht ungehindert weiter. Disney bündelt seine Marken auf seinem eigenen Portal. Auch Apple und Amazon investieren hohe Summen. Doch Netflix Chef Reed Hastings fürchtet die neue Konkurrenz nicht.

29.04.2018

Die EU-Kommission will den Kampf gegen Falschnachrichten im Internet verschärfen. Doch die angekündigten Maßnahmen setzen eher auf Appelle und mehr Selbstkontrolle als auf verbindliche Verpflichtungen.

26.04.2018
Anzeige