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Netzwelt WhatsApp bestätigt radikale Veränderungen für 2019
Nachrichten Medien Netzwelt WhatsApp bestätigt radikale Veränderungen für 2019
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11:40 09.10.2018
Der WhatsApp-Messenger steht vor weitreichenden Veränderungen. Quelle: Martin Gerten/dpa
Hannover

WhatsApp ist die längste Zeit ohne Werbung gewesen. Schon ab dem kommenden Jahr soll es im weltweit größten Messenger werbliche Inhalte geben. Das bestätigte nun Carolyn Everson von Facebook. WhatsApp gehört seit fast fünf Jahren zu Facebook und wird sich im Jahr 2019 damit radikal verändern.

Bei einer Diskussion während der Advertising Week sagte die frühere MTV-Managerin, die seit 2011 den Posten der Vizepräsidenten für Globale Marketingstrategien bei Facebook inne hat, im Gespräch mit Lara O“Reilly vom „The Wall Street Journal“: „Werbung für wachsende Unternehmen steht nicht im Widerspruch zu den Menschen.“

„In Schwellenmärkten hängt der gesamte Lebensunterhalt davon ab, ob Kleinunternehmer erfolgreich mit ihrem Business sind oder nicht“, heißt es in dem Interview weiter. WhatsApp und Werbung könne diesen Firmen offenbar entscheidend helfen. „Ich denke, es ist eine gute Entwicklung für unsere Gesellschaft und bei WhatsApp waren wir bisher sehr vorsichtig und langsam bei diesem Thema.“ Über die Aussagen von Everson berichtet unter anderem das US-Finanzportal „Business Insider“.

Frist für WhatsApp-Werbung läuft aus

Beim Kauf von WhatsApp durch Facebook vor etwa fünf Jahren hatten die beiden WhatsApp-Gründer in einer Klausel festgelegt, dass der Messenger bis Anfang 2019 kein Geld verdienen muss. Diese Frist läuft nun aus.

Zukünftig soll es also Werbe-Anzeigen in der App geben. Zwischen einem halben und neun Cent soll es Firmen kosten, dass WhatsApp ihre Werbenachricht im Status anzeigt. Weil die animierten Anzeigen in bestimmten Zeitfenstern durchrotieren, kommen schnell Millionen-Summen zusammen.

Der Ex-WhatsApp-Chef hatte in einem Gespräch mit Forbes davon gesprochen, dass WhatsApp die End-zu-End-Verschlüsselung aufweichen werde, um die Werbemaßnahmen ausspielen zu können. So könne der Konzern Zugang zu Chats erhalten, um den Nutzern passende Werbung anhand von Schlagwörtern einzuspielen.

Von RND/mrz

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