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20 Flüchtlinge retten schwer verletzten Motorradfahrer

Unfall 20 Flüchtlinge retten schwer verletzten Motorradfahrer

Etwa 20 Flüchtlinge sind einem Motorradfahrer zur Hilfe geeilt, nachdem dieser bei einem schweren Unfall unter einem Auto einklemmt wurde. Mit vereinten Kräften hoben sie den Wagen an und befreiten den Mann, noch bevor Polizei und Rettungsdienst vor Ort waren.

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Quelle: picture alliance / dpa

Hannover. Der Sicherheitsdienst der Flüchtlingsunterkunft am Waterlooplatz hatte den Unfall beobachtet. „Der Mitarbeiter hat sofort Bescheid gesagt und mehrere Männer gebeten, mitzukommen“, sagt Nadine Heese vom Deutschen Roten Kreuz. Die Hilfsorganisation ist Trägerin der Einrichtung. Etwa 20 Flüchtlinge seien dem verletzten Motorradfahrer zur Hilfe gekommen, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung.

Der Unfall ereignete sich bereits am Sonntag gegen 14.30 Uhr stadteinwärts auf der Lavesallee. Eine 77-Jährige wollte an der Ampel von der mittleren auf die rechte Spur wechseln, übersah dabei aber offenbar sowohl das Rotlicht als auch den dort bereits wartenden Motorradfahrer. „Der 75-Jährige wurde mehrere Meter mitgeschleift, blieb schlussendlich unter dem Wagen liegen und erlitt schwere Verletzungen“, sagt Polizeisprecherin Martina Stern.

Die rund 20 Flüchtlinge arbeiteten noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes zusammen, „um das Auto hochzuheben“, sagt DRK-Sprecherin Heese. Anschließend zogen sie den schwer verletzten Motorradfahrer unter dem Seat Ibiza hervor. Im weiteren Verlauf wurde der 75-Jährige zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Von pah/RND

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