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Angler in französischen Vogesen von Piranha gebissen

Freizeit Angler in französischen Vogesen von Piranha gebissen

Ein Angler ist in den Vogesen im eher kühlen Nordosten Frankreichs von einem Piranha gebissen worden. Der sonst in tropischen Gewässern lebende Schwarmfisch habe den Angler attackiert, als er seinem Fang den Haken aus dem Maul nehmen wollte.

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Normalerweise würde man Piranhas eher in südamerikanischen Gewässern vermuten. 

Quelle: Uli Deck/Symbolbild

Saint-Dié-des-Vosges. Das berichtet die Regionalzeitung "Vosges Matin". Der örtliche Präsident des nationalen Anglerverbandes, Michael Dorner, wird mit seiner Skepsis zitiert: "Ich angle seit mehr als 50 Jahren, ich habe noch nie was von Piranhas in unseren Gewässern gehört." Er habe sich den 17 Zentimeter langen und 8 Zentimeter hohen Raubfisch dann vom Angler, einem pensionierten Bäcker, zeigen lassen.

"Ich musste mir von einem anderen Angler helfen lassen", berichtete Jean-Claude Charpy vor seinem speziellen Fang. Er habe zunächst einen Hecht am Haken erwartet. Verbandspräsident Dorner vermutet, der Besitzer eines Aquariums könnte den Piranha im Teich ausgesetzt haben. Der Manager eines Gartencenters bestätigte, er verkaufe gelegentlich Piranhas an Privatpersonen.

dpa

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