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Arabische Fluglinie verbietet knappe Kleidung

Dresscode in der Luft Arabische Fluglinie verbietet knappe Kleidung

Ein enger, womöglich noch kurzer Rock – das geht gar nicht. Zumindest nicht, wenn man mit der arabischen Saudia reisen möchte. Die Fluggesellschaft macht ihren Gästen klar, was sie an Bord tragen dürfen.

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Gut kleiden, gut benehmen: Einige Airlines fordern einen Dresscode.

Quelle: dpa

Riad. Wer mitgenommen werden will, der muss sich anständig kleiden. Kurzer Rock und enges Top – das geht gar nicht. Die Fluggesellschaft Saudia macht ihren Gästen Vorschriften, was sie an Bord tragen dürfen. Die Passagiere seien dazu aufgerufen, sich so zu kleiden, dass sich ihre Mitreisenden dadurch weder unbehaglich noch angegriffen fühlten, heißt es in der Erklärung der saudi-arabischen Nationalfluglinie.

Arme und Beine sollen bedeckt sein

Damit jeder weiß, was tragbar ist, gibt die Airline konkrete Beispiele: Frauen, deren Arme oder Beine unbedeckt sind oder die zu dünne oder zu enge Kleidung tragen. Und Männer, die Shorts tragen. Passagiere, die sich nicht an die Kleidervorschriften halten, könnten vom Flug ausgeschlossen werden, heißt es. Generell ist Saudi-Arabien ein Land mit striktem Dresscode, vor allem für Frauen. „Es bestehen strenge Kleidungs- und Verhaltensvorschriften, die nach dem konservativen wahhabitischen Islamverständnis ausgelegt werden“, schreibt das deutsche Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen. Erst Mitte Juli hatte ein Video für Aufsehen gesorgt, in dem eine Frau anstatt sich zu verhüllen einen Minirock trug. Die Gefilmte wurde festgenommen.

American Airlines mag keine bloßen Füße

Doch Saudia ist nicht die einzige Fluglinie, die genaue Vorstellungen hat, wie Passagier sich kleidet. So hat etwa American Airlines keine Lust auf Passagiere mit blanken Füßen. Laut den Beförderungsbedingungen kann die Gesellschaft die Beförderung verweigern oder einen Fluggast aus der Maschine entfernen, wenn „Sie derart gekleidet sind, dass sich andere Passagiere davon gestört oder beleidigt fühlen, oder Sie barfuß sind.“

Passagiervereinigung fordert Dresscode

Manchmal braucht es gar keine klaren Regeln. Dann darf die Flugbegleitung im Einzelfall entscheiden. So wie 2012. Da erklärte ein Pilot einer Passagierin, sie könne nur mitfliegen, wenn sie das Wort „Fuck“ auf ihrem T-Shirt verdecke. Um solche Vorfälle zu vermeiden hat die amerikanische Passagiervereinigung Flyers Rights einen Dresscode für Passagiere gefordert, um Unklarheiten zu beseitigen.

Von RND/dpa

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