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Bremen schlägt Sperren gegen Smartphone-Raub vor

Kriminalität Bremen schlägt Sperren gegen Smartphone-Raub vor

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat Gerätesperren gegen den Raub von Handys und Smartphones vorgeschlagen. Weil die Telefone dann nicht mehr benutzt werden könnten, würde ihr Diebstahl unattraktiv werden, sagte Bremens Innensenator.

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Bremens Innensenator Ulrich Mäurer.

Quelle: Carmen Jaspersen/Archiv

Bremen. Er will darüber auch bei der Innenministerkonferenz am 11. Juni in Bonn beraten.

Von Handy und Smartphones wird zusammen mit der Telefonnummer auch eine unverwechselbare Gerätenummer (IMEI) zum Sendemast übertragen. Für eine Sperrung müssten Polizei und Mobilfunkanbieter Listen mit diesen Identifikationsnummern der gestohlenen Geräte führen. "Sie würden wertlos", ist Mäurer überzeugt. Er rechnet damit, dass die Kriminalität in diesem Bereich ähnlich wie bei Autodiebstählen nach Einführung von Wegfahrsperren stark zurückgehen würde.

Am besten wäre es nach Ansicht des Senators, wenn die Provider freiwillig mitmachen. Sonst käme aber auch eine gesetzliche Regelung infrage. Gerätenummern von Handys oder Smartphones könnten nur schwer geändert werden. Bundesweit seien 2013 rund 237 000 Geräte gestohlen gemeldet worden - bei steigender Tendenz.

dpa

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