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Bundeswehr-Piloten trainieren künftig beim ADAC

Marode Hubschrauber Bundeswehr-Piloten trainieren künftig beim ADAC

Die Bundeswehr lässt ihre Piloten wegen des schlechten Zustands ihrer Hubschrauberflotte einem „Spiegel“-Bericht zufolge künftig auch in ADAC-Hubschraubern trainieren.

Gelber Engel statt Camouflage: Demnächst sollen Bundeswehrpiloten Rettungshubschrauber des ADAC zum Pilotentraining nutzen.

Quelle: dpa

Berlin. Das Verteidigungsministerium habe am 19. Dezember per Vertrag für rund 21 Millionen Euro 6500 Flugstunden beim Automobilclub eingekauft, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Von März 2018 an sollten Bundeswehrpiloten am Truppenstandort im niedersächsischen Bückeburg auf zivilen Hubschraubern vom Typ EC 135 für ihre Basisausbildung oder zum Erhalt von Fluglizenzen Stunden abfliegen.

Grund der Notmaßnahme: Sowohl die erst vor einigen Jahren eingeführten Militärhubschrauber vom Typ „Tiger“ als auch der NH90 leiden unter technischen Ausfällen und stehen nicht oft genug für Ausbildungsflüge zur Verfügung. Auf den ADAC-Hubschraubern solle vor allem der Instrumentenflug geübt werden, wird das Wehrressort zitiert. Militärisch werden die Piloten weiterhin auf Helikoptern der Bundeswehr ausgebildet.

Von RND/dpa

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