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Das war der Februar 2017

Jahresrückblick Das war der Februar 2017

Der Februar steht im Zeichen der politischen Veränderung: Im britischen Unterhaus wird eine Hürde Richtung Brexit genommen, in Deutschland wird Frank-Walter Steinmeier zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Und was macht Kim Jong-un? Er testet die erste nordkoreanische Rakete im Jahr 2017. Nahezu 20 weitere Tests sollten folgen.

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Jahresrückblick Februar 2017: Nordkorea testet die erste Langstreckenrakete in diesem Jahr, die Queen feiert ihr 65. Thronjubiläum. der „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel wird in der Türkei inhaftiert und Frank-Walter Steinmeier wird zum neuen Bundespräsidenten gewählt.

Quelle: dpa/RND-Montage

Britische Regierung veröffentlicht Brexit-Plan

Der erste Schritt ist gemacht: Mehr als ein halbes Jahr verging seit dem Brexit-Votum. Anfang Februar wurde der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU dann konkreter: Die britische Regierung veröffentlicht das sogenannte Weißbuch. Der Inhalt? Der Plan, wie die Trennung von der EU ablaufen soll.

Im Februar gibt das Unterhaus in Großbritannien Grünes Licht für Brexit-Verhandlungen mit der EU

Im Februar gibt das Unterhaus in Großbritannien Grünes Licht für Brexit-Verhandlungen mit der EU.

Quelle: imago/ZUMA Press

 

 

Salutschüsse für Queen Elizabeth II.

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Das Leben der Queen in Bildern.

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Großes Jubiläum, aber keine Feier: Königin Elizabeth II. ist seit Montag 65 Jahre auf dem britischen Thron. Das hat vor ihr noch niemand geschafft. Trotzdem lehnte sie eine Feier ab – denn das Jubiläum fiel auf den Todestag ihres Vaters.

Queen Elizabeth II

Queen Elizabeth II. feierte 2017 ihr 65. Thronjubiläum.

Quelle: imago/i Images

 

 

Steinmeier zum Bundespräsidenten gewählt

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Frank-Walter Steinmeier ist zum neuen Bundespräsidenten gewählt worden. Unter den 1260 Wahlleuten waren auch viele Prominente aus Sport, Wirtschaft und Kultur. Sehen Sie hier die besten Bilder.

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Neu gewählt: Mit großer Mehrheit ist der frühere Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum neuen Bundespräsidenten gewählt worden. „Lasst uns mutig sein, dann ist mir um die Zukunft nicht bange“, sagte der SPD-Politiker in einer ersten Reaktion. Die Wahl Steinmeiers im ersten Wahlgang galt als sicher. Er war der gemeinsame Kandidat der großen Koalition. Auch Grüne und FDP hatten ihre Zustimmung signalisiert. Für die Wahl zum Bundespräsidenten waren 631 Stimmen notwendig. Steinmeier erhielt 931 der abgegebenen Stimmen, also etwa 75 Prozent. 103 Wahlleute hatten sich enthalten. 14 Stimmen waren ungültig.

Alter und neuer Bundespräsident Seite an Seite

Alter und neuer Bundespräsident Seite an Seite: Joachim Gauck (links) und sein Nachfolger Frank-Walter Steinmeier.

Quelle: dpadpa

 

 

Nordkorea meldet „erfolgreichen“ Raketentest

Der erste Test 2017: Sollte es eine Machtdemonstration gegenüber der neuen US-Regierung sein? Nordkorea hat den Test einer Mittelstreckenrakete gemeldet und ihn als Erfolg gepriesen. Die Rakete könne mit einem Nuklearsprengkopf ausgerüstet werden. Das Waffensystem Pukguksong-2 sei zudem mit einem neuen Antrieb ausgestattet. Staatschef Kim Jong-un sei beim Start der Rakete dabei gewesen. Die USA, Japan und Südkorea beantragten eine Dringlichkeitssitzung im Weltsicherheitsrat.

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un.

Quelle: imago/UPI Photo

 

 

„Welt“-Korrespondent in der Türkei festgenommen

Festgesetzt: Erstmals ist während des Ausnahmezustandes in der Türkei ein deutscher Journalist in Polizeigewahrsam genommen worden. Der Korrespondent der „Welt“, Deniz Yücel, hat sich der Polizei in Istanbul gestellt. Yücels Anwälten wurde nach Angaben der „Welt“ gesagt, dass gegen den Korrespondenten wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation, wegen Terrorpropaganda und wegen Datenmissbrauchs ermittelt werde. Yücel hatte zwei Artikel über gehackte Mails geschrieben, die vom Konto von Energieminister Berat Albayrak stammen sollen – der zugleich Erdogans Schwiegersohn ist. Bis heute sitzt Yücel in Haft.

Der Türkei-Korrespondent der „Welt“, Deniz Yücel

Der Türkei-Korrespondent der „Welt“, Deniz Yücel.

Quelle: dpa

 

 

Tödliches Autorennen: Raser wegen Mordes verurteilt

Hammer-Urteil: Im Prozess um ein illegales tödliches Autorennen in Berlin sind die beiden Angeklagten wegen Mordes verurteilt worden. Sie erhielten lebenslange Freiheitsstrafen. Die Männer im Alter von 27 und 25 Jahren hatten in der Nacht zum 1. Februar 2016 einen schweren Unfall nahe dem Kaufhaus KaDeWe verursacht. Das Urteil für diese Form der Raserei mit tödlichem Ausgang ist nach jetzigem Kenntnisstand bislang einmalig. Meist geht es in solchen Fällen nur um fahrlässige Tötung mit deutlich geringeren Strafen.

Die gesperrte Tauentzienstraße am 01022016 in Berlin nach einem illegalen Autorennen

Die gesperrte Tauentzienstraße am 01.02.2016 in Berlin nach einem illegalen Autorennen.

Quelle: dpa

Von fw/RND

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