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Deutschlands beste Nachwuchsforscher ausgezeichnet

Forschung Deutschlands beste Nachwuchsforscher ausgezeichnet

Neuartige 3-D-Drucker, wasseransaugende Sprinkler und sechsbeinige Laufroboter: Innovative Projekte aus den Bereichen Technik und Umwelt gehörten zu den Abräumern des diesjährigen "Jugend forscht"-Finales.

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Elena Häring und Carlotta Pribbenow aus Berlin mit ihrem Modell eines menschlichen Gehirns.

Quelle: Sebastian Kahnert

Künzelsau. Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler sind am Sonntag beim 49. Finale des Talentwettbewerbs "Jugend forscht" ausgezeichnet worden. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) übergab die Preise an die 16 Sieger aus sechs Bundesländern. Insgesamt hatten 12 300 Forscher an dem Wettbewerb teilgenommen - ein Rekord. 209 schafften es ins Finale in Künzelsau bei Schwäbisch Hall.

Den Preis des Bundespräsidenten für die außergewöhnlichste Arbeit gewannen Lukas Höhne (17) und Lukas Gräfner (16) aus Sachsen-Anhalt. Sie entwickelten einen innovativen 3-D-Drucker. Das Gerät eignet sich besonders für die Herstellung rotationssymmetrischer Teile.

Die originellste Idee hatte Leonard Bauersfeld (16) aus Baden-Württemberg. Er befasste sich mit einem Sprinkler, der das Wasser nicht ausstößt, sondern ansaugt. Dabei wies er nach, dass die sogenannte Corioliskraft die Drehung des Sprinklers verursacht. Dafür erhielt er die Auszeichnung der Bundeskanzlerin.

Sieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Kilian Rebmann (22) aus Baden-Württemberg. Er konstruierte eine Erntemaschine für schnellwachsende Energiehölzer vor allem an Hanglagen.

Auf dem Gebiet Technik konnten sich Philipp Mandler (18), Anselm Dewald (18) und Robin Braun (18) aus Hessen über einen Hauptpreis freuen. Sie konstruierten einen sechsbeinigen, per Smartphone steuerbaren Laufroboter, der in eingestürzten Gebäuden in Katastrophengebieten eingesetzt werden kann. Andere Sieger hatten etwa Verfahren zur Biogasentschwefelung oder zur Sanierung belasteter Böden entwickelt. Von den Gewinner-Projekten kamen vier aus Baden-Württemberg, zwei aus Sachsen-Anhalt sowie je eines aus Hessen, Hamburg, Berlin und Sachsen.

In Künzelsau hatten die Jungforscher vier Tage lang 114 Projekte aus den Gebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vorgestellt.

dpa

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