Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Panorama Deutschlands beste Nachwuchsforscher ausgezeichnet
Nachrichten Panorama Deutschlands beste Nachwuchsforscher ausgezeichnet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:43 01.06.2014
Elena Häring und Carlotta Pribbenow aus Berlin mit ihrem Modell eines menschlichen Gehirns. Quelle: Sebastian Kahnert
Künzelsau

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler sind am Sonntag beim 49. Finale des Talentwettbewerbs "Jugend forscht" ausgezeichnet worden. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) übergab die Preise an die 16 Sieger aus sechs Bundesländern. Insgesamt hatten 12 300 Forscher an dem Wettbewerb teilgenommen - ein Rekord. 209 schafften es ins Finale in Künzelsau bei Schwäbisch Hall.

Den Preis des Bundespräsidenten für die außergewöhnlichste Arbeit gewannen Lukas Höhne (17) und Lukas Gräfner (16) aus Sachsen-Anhalt. Sie entwickelten einen innovativen 3-D-Drucker. Das Gerät eignet sich besonders für die Herstellung rotationssymmetrischer Teile.

Die originellste Idee hatte Leonard Bauersfeld (16) aus Baden-Württemberg. Er befasste sich mit einem Sprinkler, der das Wasser nicht ausstößt, sondern ansaugt. Dabei wies er nach, dass die sogenannte Corioliskraft die Drehung des Sprinklers verursacht. Dafür erhielt er die Auszeichnung der Bundeskanzlerin.

Sieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Kilian Rebmann (22) aus Baden-Württemberg. Er konstruierte eine Erntemaschine für schnellwachsende Energiehölzer vor allem an Hanglagen.

Auf dem Gebiet Technik konnten sich Philipp Mandler (18), Anselm Dewald (18) und Robin Braun (18) aus Hessen über einen Hauptpreis freuen. Sie konstruierten einen sechsbeinigen, per Smartphone steuerbaren Laufroboter, der in eingestürzten Gebäuden in Katastrophengebieten eingesetzt werden kann. Andere Sieger hatten etwa Verfahren zur Biogasentschwefelung oder zur Sanierung belasteter Böden entwickelt. Von den Gewinner-Projekten kamen vier aus Baden-Württemberg, zwei aus Sachsen-Anhalt sowie je eines aus Hessen, Hamburg, Berlin und Sachsen.

In Künzelsau hatten die Jungforscher vier Tage lang 114 Projekte aus den Gebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vorgestellt.

dpa

Für Betrugsopfer sind die psychischen Belastungen nach Ansicht einer Expertin oft schlimmer als die finanziellen Verluste. Sie schämten sich, den Kriminellen auf den Leim gegangen zu sein, sagte Karla Mertins, Leiterin einer Hamburger Außenstelle der Opferhilfe-Organisation Weißer Ring, der Nachrichtenagentur dpa.

01.06.2014

Viele Menschen schätzen Gesundheitsgefahren durch bestimmte Inhaltsstoffe von Lebensmitteln falsch ein. "Viele dieser Risiken sind eher gefühlte als tatsächliche Gefahren.

01.06.2014

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut auf jetzt 149 500 erfasste Fälle gestiegen. Wie die "Welt am Sonntag" vorab aus der Kriminalstatistik für 2013 zitierte, ist das der höchste Wert seit 15 Jahren.

01.06.2014