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Panorama Ersthelfer: „Da sind 30 Autos einfach vorbei gefahren“
Nachrichten Panorama Ersthelfer: „Da sind 30 Autos einfach vorbei gefahren“
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19:08 27.01.2019
Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit, während auf dem Display der Hinweis „Unfall“ zu lesen ist. Quelle: Monika Skolimowska/ZB/dpa
Cremlingen

Ein schwerer Glatteis-Unfall, ein Mann, eingeklemmt in seinem Auto – und keiner will helfen: So geschehen am Sonntagmorgen im niedersächsischen Cremlingen (Landkreis Wolfenbüttel).

Um kurz vor sech Uhr ist ein Autofahrer auf der Bundesstraße 1 in Richtung Cremlingen unterwegs, verliert auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen. Der Polo kommt nach rechts von der Fahrbahn ab und stößt dort mit einem Verkehrsschild und einem Baum zusammen. Der Wagen dreht sich noch mehrmals und kommt schließlich auf dem Seitenstreifen der gegenüberliegenden Fahrbahn zum Stehen.

Stephan Verwohl kommt an der Unfallstelle vorbei, hält sofort an und alarmiert die Rettungskräfte. Seinem Beispiel folgt sonst niemand: „Da sind 30 Autos einfach vorbei gefahren“, sagt er der Nachrichtenagentur „Nonstop News“. Dabei hätte er Hilfe gebrauchen können.

Enttäuscht ist gar kein Ausruck! Das Bild spricht wohl für sich. Bitte teilen, damit das in Zukunft anders abläuft...

Gepostet von Feuerwehr Cremlingen am Sonntag, 27. Januar 2019

Die Freiwillige Feuerwehr Cremlingen birgt dem Fahrer aus dem Auto, er kommt schwer verletzt ins Braunschweiger Krankenhaus. Bei Facebook veröffentlicht die Feuerwehr später die Aussagen des Ersthelfers – mit dem Kommentar „Enttäuscht ist gar kein Ausruck!“.

Von RND

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