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Frau auf Juist getötet: Polizei prüft 900 Fährpassagiere

Kriminalität Frau auf Juist getötet: Polizei prüft 900 Fährpassagiere

Schock auf Juist: Eine junge Frau aus dem Harz ist auf der Urlaubsinsel in der Nacht zum Donnerstag getötet worden. Dringend verdächtigt wird ein 24-Jähriger aus dem Sauerland.

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Polizisten befragen Fähranleger in Norddeich die von der ostfriesischen Insel Juist kommenden Besucher.

Quelle: Benjamin Tebben-Willgrubs

Juist/Aurich. Er war wie das Opfer als Saisonarbeiter tätig, teilte die Polizei mit.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und sollte dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Todesursache sowie die Hintergründe des Verbrechens waren noch unklar. Die Mordkommission suchte nach Wertsachen und Kleidungsstücken des Opfers.

"Das ist ein großer Schock für unsere kleine Insel", sagte der stellvertretende Bürgermeister Thomas Vodde, "wir sind alle entsetzt". Niemand habe dort mit einem derartigen Verbrechen gerechnet, erst recht nicht jetzt zur Ferienzeit. Seit 30 Jahren habe es kein schweres Verbrechen mehr auf der ostfriesischen Insel gegeben. Auf dem 17 Kilometer langen Eiland leben 1700 Einwohner, jedes Jahr kommen mehr als 100 000 Gäste.

Ein Urlauber hatte die Tote am Donnerstag am Strand entdeckt. Die Polizei sperrte das Gebiet zur Spurensicherung weiträumig ab und brachte die Leiche mit einem Hubschrauber zur gerichtsmedizinischen Untersuchung. Wegen der unklaren Lage hatte die Polizei am Donnerstag mehr als 900 Passagiere der Fähren von Juist zum Festland kontrolliert. Zudem wurden der Schiffsverkehr nach Greetsiel und die Fluggäste überprüft. Die Wasserschutzpolizei nahm die Personalien der Besatzungsmitglieder von Privatschiffen auf.

dpa

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