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Panorama Gruppenvergewaltigung in Freiburg: Polizei sucht mögliche weitere Täter
Nachrichten Panorama Gruppenvergewaltigung in Freiburg: Polizei sucht mögliche weitere Täter
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11:06 27.10.2018
Eine Straße im Industriegebiet Nord in Freiburg hinter einem Diskothekenareal. Quelle: Patrick Seeger/dpa
Freiburg

In Freiburg ist eine 18 Jahre alte Frau Opfer einer Gruppenvergewaltigung geworden. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nacht zum 14. Oktober während einer Techno-Veranstaltung.

Dort soll das Opfer von einem Mann ein Getränk erhalten haben. Was sich in dem Getränk befand, sei weiterhin unklar, hieß es am Samstag. Die junge Frau sei danach wehrlos gewesen.

Gegen Mitternacht habe die Frau dann gemeinsam mit diesem Mann die Diskothek verlassen. In einem nahegelegenen Gebüsch kam es nach Angaben des Opfers zu einer ersten Vergewaltigung. Anschließend vergingen sich weitere Männer an der wehrlosen Frau. Die Frau erstattete am nächsten Tag Anzeige bei der Polizei. Seitdem ermittelt eine 13-köpfige Ermittlergruppe des Freiburger Polizeipräsidiums.

Sieben Syrer und ein Deutscher sind tatverdächtig

DNA-Spuren führten im Rahmen der Ermittlungen zunächst zu einem 19-jährigen Syrer. Er wurde in einer Flüchtlingsunterkunft in Freiburg festgenommen. Weitere intensive Ermittlungen, Vernehmungen, kriminaltechnische Untersuchungen sowie verdeckte Maßnahmen führten im Laufe der vergangenen Woche zur Festnahme weiterer sieben Tatverdächtiger, teilte die Polizei mit.

Am Donnerstag wurde der letzte der bislang insgesamt acht dringend Tatverdächtigen in einer Flüchtlingsunterkunft im Freiburger Umland festgenommen. Die Beteiligung weiterer Personen kann laut Polizei nicht ausgeschlossen werden.

Bei den festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um sieben Männer syrischer Staatsangehörigkeit im Alter von 19 bis 29 Jahren sowie einen 25-jährigen Deutschen. Fast alle der Tatverdächtigen sind bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

Bürgermeister warnt vor vorschnellen Urteilen

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, könnten aber bis zu 15 Männer an der Tat beteiligt gewesen sein. Laut der Zeitung haben das Martyrium der jungen Frau an die vier Stunden gedauert. Die Polizei setzt ihre Suche nach weiteren Tätern fort.

Es sei möglich, dass es noch weitere Täter gebe. Über am Tatort und am Opfer gefundene Körperspuren könnten diese ermittelt werden, so die Sprecherin. Die Spuren würden derzeit im Labor untersucht, dies nehme Zeit in Anspruch. Zudem benötige die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung. Mögliche Zeugen der Tatnacht zum 14. Oktober sollten sich melden. Bisher hätten die Ermittlungen keine neuen Erkenntnisse gebracht.

Bürgermeister Martin Horn (parteilos) warnte derweil vor vorschnellen Urteilen. Straftaten wie diese dürften nicht dazu dienen, Flüchtlinge pauschal zu verurteilen. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Migranten verhalte sich gesetzestreu. Ziel müsse es nun sei, Freiburg gemeinsam mit der Polizei sicherer zu machen. Erste Maßnahmen wie erhöhte Polizeipräsenz sowie eine bessere Beleuchtung an Straßen und Wegen zeigten bereits Wirkung.

Von RND/dpa

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