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Panorama Helfer suchen weiter nach Verschütteten
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10:34 21.09.2017
Das Erdbeben mit der Stärke 7,1 verheerte vor allem Mexiko City. Verzweifelt suchen Helfer und Rettungsmannschaften nach Überlebenden. Quelle: AP
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Mexiko-Stadt

Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf 230 gestiegen. Verzweifelt suchen die Retter in den Trümmerbergen weiter nach Überlebenden. Wie der Leiter des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, mitteilte, starben allein 100 Menschen in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt. Hier stürzten knapp 50, teils sehr hohe Gebäude ein und begruben Menschen unter sich. In der Hauptstadt beteiligen sich tausende Freiwillige am Abtragen der Schuttberge und versorgen Obdachlosgewordene mit Wasser und Essen.

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Bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 sind in Mexiko zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.

Überall in den betroffenen Städten und Gemeinden, auch außerhalb der Metropolregion, bildeten sich Menschenketten, um die Schuttteile weiterzureichen und so die Trümmer wegzuschaffen. Mit erhobenen Händen wurde um Stille gebeten, um mögliche Klopfgeräusche zu hören.

Noch besteht Hoffnung für Verschüttete

Vor den Ruinen eines eingestürzten Gebäudes in Mexiko-Stadt stand eine Frau mit einem Megafon und rief immer wieder aufmunternde Botschaften für ihren dort verschütteten Bruder. „Die Kraft, die Entschlossenheit und die Solidarität der Mexikaner gegenüber diesem Desaster werden uns gestärkt daraus hervorgehen lassen“, lobte Staatspräsident Enrique Peña Nieto das gemeinsame Anpacken.

Dramatisch waren die Rettungsbemühungen in den Trümmern einer eingestürzten Schule in Mexiko-Stadt. Hier wurden 21 Kinder und vier Erwachsene getötet, die Grundschule „Enrique Rébsamen“ wurde zum Symbol für den Kampf um die verschütteten Menschen, auch über 30 Stunden nach dem Beben wurde fieberhaft gearbeitet, um unter anderem ein dort vermutetes 12-jähriges Mädchen noch lebend zu bergen.

Nach Angaben von Rettungskräften können Menschen bis zu drei Tage nach so einer Katastrophe lebend geborgen werden. „Das ist abhängig von der Witterung und von der Trümmerstruktur, von den Hohlräumen, in denen sich die noch Lebenden befinden“, sagte Daniela Lesmann, Leiterin der Rettungsorganisation I.S.A.R. „Ohne zu essen kann man einige Tage überleben. Ohne Wasser wird es nach 72 Stunden, je nach Witterung, sehr schwierig.“

Mann nach 24 Stunden gerettet

Hoffnung gab die Rettung eines Mannes nach mehr als 24 Stunden unter den Trümmern eines teilweise eingestürzten Gebäudes in der mexikanischen Hauptstadt. Helfer konnten zudem Kontakt zu einem verschütteten Mädchen aufnehmen.

Der Versuch, sie ebenfalls zu retten, dauerte mehrere Stunden lang. Bis zum Abend gab es keine Meldungen über einen etwaigen Erfolg. Die Freude war indes groß, als Rettungskräfte 40 Kaninchen und 13 Ratten aus einem medizinischen Labor in Mexiko-Stadt bergen konnten. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,1 waren die Hauptstadt und nahegelegene Bundesstaaten am Dienstag von einer gewaltigen Erschütterung erfasst worden. Neben 100 Toten in Mexiko-Stadt kamen nach Angaben des Zivilschutzes auch 69 Menschen im Bundesstaat Morelos, 43 in Puebla, 13 in México, vier in Guerrero und eine Person in Oaxaca ums Leben.

Von dpa/AP/RND

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