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Hunderte Rocker bei Jadens Beerdigung

Mordfall Herne Hunderte Rocker bei Jadens Beerdigung

Zur Beerdigung des vor eineinhalb Wochen ermordeten Jaden sind in Herne Hunderte Mitglieder verschiedener Rockergruppen angereist. Der Stiefvater des Jungen hat laut Familienanwalt Kontakte zur Szene.

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Hunderte Rocker, Freunde und Angehörige kamen zur Beerdigung des kleinen Jaden.

Quelle: dpa

Herten. Die Männer versammelten sich vor dem Eingang eines Waldfriedhofs an der Stadtgrenze zu Herten am Donnerstagvormittag, auch zahlreiche Mitglieder der „Bandidos“ waren dabei ebenso wie andere Rockerclubs. Auch die „Hells Angels“ hatten angekündigt, Mitglieder schicken zu wollen. Der Stiefvater von Jaden ist nach Angaben des Anwalts der Familie Mitglied der „Bandidos“ in Essen.

Die Polizei rechnete im Vorfeld mit etwa 500 bis 1000 Trauergästen. Damit diese das Geschehen verfolgen können, wurden vor der Friedhofskapelle Lautsprecheranlagen aufgebaut.

Beisetzung in der Nähe seines Elternhauses

Der 19-jährige Marcel H. hatte gestanden, den neunjährigen Jaden und den 22 Jahre alten Christopher getötet zu haben. Am Mittwoch hatten Hunderte Menschen bereits in einem Gottesdienst in Herne der beiden Mordopfer gedacht. Viele Trauergäste brachten Blumen, Grablichter und Stofftiere mit. Schüler von Jadens Schule trugen Kartons in den Altarraum der Herz-Jesu-Kirche, auf die sie ihre Gefühle geschrieben hatten. Die Wörter „Angst“, „Wut“, „Traurigkeit“ und „Unsicherheit“ waren darauf zu lesen.

Jaden wird mit einer Sondergenehmigung auf dem Waldfriedhof in der Nähe seines Elternhauses beigesetzt. Auf dem Friedhof im Herner Stadtteil Wanne-Eickel gibt es seit Jahren keine Beerdigungen mehr.

Von RND/dpa

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