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Hurghada-Angreifer handelte offenbar im Auftrag des IS

Ägyptische Sicherheitskreise Hurghada-Angreifer handelte offenbar im Auftrag des IS

Der Messer-Angreifer im ägyptischen Badeort Hurghada soll dem Islamischen Staat (IS) angehört haben. Er habe mit den Terroristen über das Internet in Kontakt gestanden und von ihnen den Auftrag erhalten, Ausländer anzugreifen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen in Kairo.

Blick über die Hotelanlagen und den Strand in Hurghada, Ägypten
 

Quelle: dpa

Kairo.  Der 27-Jährige Abd al Rahman Shams al Deen soll Student sein und aus dem Nil-Delta im Norden Ägyptens stammen. Er hatte am Freitag in Hurghada zwei deutsche Frauen mit einem Messer getötet und vier weitere Menschen verletzt. Der Mann wurde festgenommen und zu weiteren Vernehmungen nach Kairo gebracht.

Der Attentäter wollte dem Manager eines betroffenen Hotels zufolge noch mehr Menschen erstechen. Nach der Flucht von dem Hotelstrand, an dem er am Freitag zwei Deutsche getötet hatte, habe der Mann auch im benachbarten Hotel „El Palacio“ nach Gästen gestochen. Das sagte der Manager des Gästehauses, Khaled Taha, der dpa

Zuvor war der Täter vom Strand des Hotel „Zahabia“ geflüchtet und zum „El Palacio“ geschwommen. „Wir haben den Typen mit seinem Messer gestoppt“, sagte Taha. Daran sei auch Sicherheitspersonal des Hotels beteiligt gewesen. Vier Personen seien leicht verletzt worden, es gehe ihnen aber gut. Die Verletzten gehörten aber offenbar nicht zu den teils ernster Verletzten, von denen in anderen Berichten die Rede war.

Der Mann sei bewusstlos gewesen und vom Personal gefesselt worden. Taha äußerte die Vermutung, dass er geistig verwirrt gewesen sei.

Unterdessen hat Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) den tödlichen Messerangriff als „feiges Verbrechen“ verurteilt. Er sei darüber „sehr bestürzt“, verbreitete das Auswärtige Amt am Sonnabend über Twitter. „Mein tiefes Beileid den Familien der Ermordeten“, hieß es weiter.

Von RND/dpa

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