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Nachrichten Panorama Dieses Team will Reisereporter 2018 werden
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16:58 28.02.2018
Carolin Haberland und Elisabeth Goldschmidt in Malaga. Quelle: privat
Berlin

Wenn Carolin Haberland nur drei Dinge mit auf Reisen nehmen könnte, weiß sie auf Anhieb ganz genau, welche das wären: Erstens ihre Reiseapotheke, denn „man weiß nie, was kommt“, sagt die 33-Jährige. Auf ihren Asienreisen, die sie schon hinter sich hat, war sie immer glücklich darüber, die richtigen Mittelchen zur Hand zu haben. Auch wichtig im Gepäck: Eine Regenjacke. Aber was auf keinen Fall fehlen darf, ist ihre Kamera.

Besonders letzteres ist schon einmal eine gute Voraussetzung für ihr Vorhaben: Mit ihrer besten Freundin Elisabeth Goldschmidt hat sich die Berlinerin als „Reisereporter 2018“ beworben. Zu zweit wollen sie ein Jahr voller Abenteuer gewinnen und für das Portal reisereporter.de von fünf verschiedenen Orten über Social Media von ihren Erlebnissen berichten.

Unter die Top Ten von hunderten Bewerberpaaren aus ganz Deutschland haben es die beiden Frauen immerhin schon mit ihrem Bewerbervideo geschafft – am 4. März endet die Online-Abstimmungsphase. Bis dahin kann noch viel passieren.

Voting: Hier kann man für das Paar abstimmen

Fünf Reisen in einem Jahr – ohne zu bezahlen

Die beiden Bewerberpaare mit den meisten Stimmen gewinnen je ein Reisepaket – diejenigen, die die Stimmzahl anführen, dürfen sich eines der beiden aussuchen, das zweitplatzierte Paar bekommt das andere Paket. Haberland und Goldschmidt würden grundsätzlich überall hinfahren. „Wenn wir wählen könnten, geht die Tendenz zum zweiten Paket“, sagt Carolin. „Peru wäre für uns der Knaller – wann hat man sonst schon die Gelegenheit, Machu Picchu zu sehen?“ Südamerika ist für die jungen Frauen ein großer Traum.

Backfisch im kalten Norden: Elisabeth Goldschmidt (links) und Carolin Haberland sind seit Jahren beste Freundinnen. Quelle: privat

Fünf Zielorte stehen jeweils auf der Liste eines Gewinnerpakets, die reisereporter.de anbietet: Entweder geht es nach Galle (Sri Lanka), Lissabon (Portugal), Valletta (Malta), Paros (Griechenland) und auf eine Rundreise durch Brasilien. Alternativ gibt es eine Rundreise durch Peru, die Reiseziele Sankt Petersburg (Russland), Cluj-Napoca (Rumänien), Marlborough (Neuseeland) und Oberjoch (Deutschland).

Eingespieltes Reiseteam seit 15 Jahren

Die Bewerberinnen aus Berlin und Rostock sind ein eingespieltes Team. Die erste Reise zu zweit machten die Freundinnen vor 15 Jahren direkt nach dem Abi: „Wir waren in der Türkei, als in Deutschland Winter war“, erinnert sich die gebürtige Sachsen-Anhalterin. Seitdem haben die jungen Frauen jedes Jahr eine gemeinsame Reise organisiert und schaffen es trotz unterschiedlicher Wohnorte, immer wieder etwas Neues zu planen: Spanien, Dänemark, Norwegen, Deutschland, Österreich, Griechenland und andere Länder haben sie schon bereist. Immer dabei: Die Kamera.

Im Februar noch heißer Ingwertee im kalten Berlin, im Frühjahr vielleicht schon Cocktails in Sri Lanka oder Peru: Carolin Haberland will mit ihrer besten Freundin Elisabeth Goldschmidt „Reisereporter 2018“ werden. Quelle: Christina Koormann

Auf jeder Reise drehen sie Urlaubsvideos – Übung haben sie also schon, wenn es darum geht, besondere Momente einzufangen. Aber Carolin Haberland ist auch beruflich vorgeprägt: Die Editorin studierte Montage an der HFF Potsdam und arbeitet freiberuflich in Berlin, wo sie Material fürs Fernsehen schneidet und Dokumentarfilme dreht. Ihre beste Freundin Elisabeth Goldschmidt lebt in Rostock und arbeitet als Projektmanagerin.

Freundinnen seit der Grundschule

„Lisa und ich sind ein gutes Duo“, sagt die Kreuzbergerin. „Wir kennen uns schon so lange, und wenn man viel miteinander reist, stellt man sich gut aufeinander ein.“ In der vierten Klasse lernten sich die beiden in ihrem Heimatort Hohenwarthe bei Magdeburg kennen, die ersten Ausflüge der beiden gingen zu Musikfestivals. „Lisa kann sehr gut Karten lesen, und ich habe eine gute Orientierung, jeder hat da seine Qualitäten, die das gemeinsame Reisen einfacher macht.“

Mit dem Moped durch Brandenburg: Sommerurlaub vor der Haustür. Quelle: privat

Im Dezember hatten die Frauen den Facebook-Aufruf zur Reisereporter-Bewerbung entdeckt und waren sofort begeistert. „Wir haben uns ein Konzept für das Video überlegt und einen Tag lang gedreht“, sagt Haberland. Am Sonntag wird feststehen, ob Konzept und Umsetzung für das große Abenteuer gereicht haben.

Zeitlich flexibel sind beide Frauen, um die fünf Reisen, die über das gesamte Jahr 2018 geplant sind, anzutreten. „Weil ich frei arbeite, kann ich mir den Urlaub so legen, wie ich möchte“, sagt Carolin Haberland.

Mit dem Rucksack auf Wandertour

Zweieinhalb Monate pro Jahr erlaubt sie sich, in Urlaub zu fahren. Dann zieht es sie in asiatische Länder wie Laos, Indonesien, Indien und Kambodscha. Auch nach Thailand ist die 33-Jährige schon mehrmals gereist. „Dort fühle ich mich unglaublich zuhause. Ich steige aus dem Flugzeug und kann tief einatmen. Ich mag das Essen, die Menschen, die Kultur – dort fühle ich mich sehr wohl.“

Eine Reise im Jahr ist aber immer für Freundin Elisabeth reserviert. „Wir haben für uns seit einigen Jahren das Wandern entdeckt“, sagt Carolin Haberlandt. Ein ganzes Stück sind die Frauen etwa zusammen den deutschen Jacobsweg gelaufen, mit dem Gepäck auf dem Rücken. „Mit dem Rucksack zu reisen ist praktisch, wenn man nicht konstant an einem Ort bleibt“, sagt die Berlinerin. Ob es in die Ferne geht oder nur auf einen Reiterhof in Brandenburg, ist dabei unerheblich.

Ein Stück des Jacobsweges sind die Freundinnen in Deutschland zusammen gewandert. Quelle: privat

Menschen und Kulturen offen begegnen

„Vor Ort sind wir spontan, wir fahren nicht los mit einem Plan voller Sehenswürdigkeiten, die wir abarbeiten müssen“, sagt Haberland. Wanderreisen brauchen allerdings eine andere Art von Planung: „Da müssen die Hütten früh gebucht werden und wir müssen den genauen Weg festlegen, den wir gehen wollen, denn die Hütten sind immer sehr schnell ausgebucht.“

Durch die gemeinsamen Reisen wissen die Freundinnen: Es kann schön sein, nicht alles fest zu planen, offen zu sein und sich vor Ort ein wenig überraschen zu lassen. „Als wir zusammen in Marokko waren, haben wir zufällig nette Leute kennen gelernt, die uns zum Essen zu sich nach Hause eingeladen haben. Dort gab es Tajine, ein nordafrikanisches Gericht, das sehr gut geschmeckt hat. Sie haben uns dann den Tipp gegeben, auf dem Markt frischen Fisch zu kaufen und uns dort daraus Tajine machen zu lassen – das hätten wir sonst nie gewusst.“ Eine Kultur könne man am besten kennen lernen, indem man die Menschen kennenlernt, meint Carolin Haberland.

Voting: Sie können noch bis zum 4. März 2018 für Carolin Haberland und Elisabeth Goldschmidt abstimmen.

Von Christina Koormann

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