Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Panorama Kalifornien: Eltern wollten Amoklauf ihres Sohnes verhindern
Nachrichten Panorama Kalifornien: Eltern wollten Amoklauf ihres Sohnes verhindern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:13 26.05.2014
Laut Medienberichten versuchten die Eltern des 22-jährigen Amokläufers, ihren Sohn zu stoppen. Doch sie kamen nicht mehr rechtzeitig. Quelle: Michael Nelson
Santa Barbara

Das berichtete der Sender CNN unter Berufung auf Familienangehörige.

Der 22-jährige US-Student Elliot Rodger hatte am Freitagabend (Ortszeit) in Isla Vista nahe Santa Barbara in seinem Apartment zunächst drei Mitbewohner erstochen, dann gezielt drei Studenten erschossen und anschließend aus dem fahrenden Auto wahllos Schüsse auf Passanten abgegeben.

CNN zufolge verschickte Rodger vor der Tat ein "Manifest" an seine Eltern und andere Menschen, in denen er seine Pläne und sein Motiv - Frauenhass - enthüllte. Die Mutter habe die Polizei informiert und sei mit ihrem Mann nach Isla Vista gefahren. Auf dem Weg dorthin hätten sie dann aber schon erste Berichte über Schüsse erhalten.

Der Vater eines Opfers erhob schwere Vorwürfe wegen der seiner Meinung nach zu laxen Waffengesetze. "Warum ist Chris gestorben? Chris ist wegen feiger, verantwortungsloser Politiker und der (Waffenlobby) NRA gestorben", sagte Richard Martinez dem Sender CNN. "Sie sprechen über das Recht, Waffen zu besitzen. Und was ist mit Chris' Recht auf Leben?" Unter Tränen forderte er Konsequenzen: "Wann sagen die Menschen, stoppt diesen Wahnsinn?"

Laut dem zuständigen Sheriff wurden im Auto des Täters drei halbautomatische Waffen gefunden, die sich der Schütze in drei verschiedenen Städten legal gekauft hatte. Der Täter hatte noch 400 Schuss Munition übrig. Hätte ihn die Polizei nicht gestoppt, wäre das Blutbad wahrscheinlich noch schlimmer ausgefallen.

US-Medien berichteten am Montag, dass der Täter nach einer zunächst glücklichen Kindheit im Alter von sieben Jahren ein Trauma erlebt habe, als seine Eltern sich scheiden ließen. In seinen Teenager-Jahren habe ihn dann seine Unsicherheit im Umgang mit Mädchen zutiefst geplagt. Er sei stets sehr neidisch auf andere Jungen gewesen, die Freundinnen gefunden hätten.

Seinen Frust darüber habe er auch in dem Internetforum "PuaHate.com" kundgetan, auf der Männer sich über ihren Frauenhass austauschten, weil sie sich zurückgewiesen und sexuell abgelehnt fühlten. Die Website wurde zwischenzeitlich vom Netz genommen.

dpa

Eine Mutter stirbt in Leipzig an einer Überdosis, ihr kleiner Sohn verdurstet qualvoll neben der Leiche - an dieser Tragödie trägt ein Mitarbeiter des städtischen Jugendamtes nach Überzeugung des Amtsgerichts Leipzig eine Mitschuld.

26.05.2014

Mysteriöse Explosion: Aus zunächst unbekanntem Grund ist die Glasfassade eines Treppenhauses in Garching bei München vom ersten bis zum dritten Stock in kleine Scherben zerborsten.

26.05.2014

Der ADAC rechnet bereits am Mittwochnachmittag mit dichtem Verkehr durch Kurzurlauber, wie der Autoclub am Montag in München mitteilte. In acht Bundesländern ist am Freitag (30. Mai) schulfrei.

26.05.2014