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Panorama Lady Gaga versetzt Venedig in den Ausnahmezustand
Nachrichten Panorama Lady Gaga versetzt Venedig in den Ausnahmezustand
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22:13 31.08.2018
Lady Gaga und Bradley Cooper bei ihrer Ankunft am Lido zu einem Fototermin für ihren neuen Film „A Star Is Born'“ bei den 75. Filmfestspielen in Venedig. Quelle: AP Photo/Kirsty Wigglesworth
Venedig

Ihr Auftritt ist filmreif. Ein enges weißes Kleid, die platinblonden Haare reichen bis zu den Schultern. Schon bei ihrer Ankunft auf dem venezianischen Lido wird Lady Gaga am Freitag mit hysterischen Kreischkonzerten ihrer Fans begrüßt. Immerhin ist sie eine der erfolgreichsten Künstlerinnen unserer Zeit, ihre Songs wie „Poker Face“ landeten an der Spitze der Musikcharts. Nun aber betritt Lady Gaga Neuland: mit ihrer ersten Rolle als Schauspielerin – daher auch der glamouröse Auftritt beim Filmfest Venedig.

Lady Gaga hält Hof in Venedig – und die Welt der Schönen und Berühmten liegt ihr zu Füßen.

In „A Star is Born“ spielt Lady Gaga, das ist wohl kaum verwunderlich, eine junge Musikerin. Diese Ally singt aber nur in einer kleinen Bar und hält sich mit einem Job in einem Restaurant über Wasser. Durch Zufall hört der Sänger und Superstar Jackson Maine sie singen, entdeckt ihr Talent und bringt sie auf die Bühne – schon bald beginnt Ally ihre eigene Musikkarriere. Jackson Maine hingegen scheint in einem Strudel von Alkoholsucht gefangen, aus dem er sich nur schwer befreien kann.

Ein Musikstar mit schauspielerischen Ambitionen

„Ich wollte immer eine Schauspielerin sein“, erzählte Lady Gaga beim Filmfest, wo „A Star is Born“ außer Konkurrenz läuft. „Das war immer mein Traum“. Die Rolle als Schauspielerin sei nun zwar sehr ungewohnt gewesen. Doch dabei konnte sie auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. „Als ich in der Musikindustrie angefangen habe, so mit 19 Jahren, bin ich auf den Boden geknallt“, erinnerte sich die 32-Jährige. Sie habe in vielen Bars gespielt und viele Klinken putzen müssen.

Sie sei aber stark geblieben. „Am Anfang meiner Karriere habe ich oft „Nein“ gesagt.“ Beim Vorsingen „war ich nicht das hübscheste Mädchen im Raum“. Produzenten hätten versucht, die von ihr geschriebenen Lieder anderen Sängerinnen zu geben. „Aber ich habe an meinen Songs festgehalten.“ Sie habe lieber Umwege als den einfachen Weg genommen. „Ich hatte meine eigene Vision.“

Bereits in der Kultserie „American Horror Story“ hatte Gaga unter ihrem echten Namen Stefani Germanotta als Schauspielerin für Furore gesorgt.

Natürliches und nuanciertes Spiel

Ihre Ally im Film ist anfangs zwar noch deutlich unsicherer, wächst dann aber schnell in ihre neue Rolle hinein. Gagas Spiel wirkt dabei natürlich und nuanciert, sie verkörpert glaubwürdig die junge Musikerin, die zudem mit der Sucht ihres Partners zu kämpfen hat. Besonders bemerkenswert ist ihre Chemie mit Bradley Cooper, der nicht nur den Musiker Jackson Maine spielt, sondern mit „A Star is Born“ auch sein Debüt als Regisseur gibt. Bislang war der 43-Jährige als Schauspieler mit Filmen wie „Hangover“ und „Silver Linings“ bekannt, er betritt mit diesem Film also ebenfalls ungewohntes Terrain.

Von RND/dpa

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