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Liam Neeson kritisiert Folgen der #MeToo-Debatte

Schauspieler Liam Neeson kritisiert Folgen der #MeToo-Debatte

Dem nordirischen Schauspieler Liam Neeson geht die Debatte über sexuelle Übergriffe mittlerweile zu weit. Die sogenannte #MeToo-Debatte habe etwas von einer Hexenjagd bekommen, kritisierte Neeson in einer Late-Night-Show des irischen Senders RTÉ.

Liam Neeson in seinem jüngsten Film „The Commuter“.

Quelle: AP

London. „Berühmten Leuten wird plötzlich vorgehalten, sie hätten ein Mädchen am Knie berührt oder so etwas und plötzlich werden sie aus ihrem Programm geworfen“, sagte der 65-Jährige.

Neeson bezog sich auf den Fall des US-Radiomoderators Garrison Keillor, der im November wegen „unangemessenen Verhaltens“ entlassen worden war. Keillors Verhalten sei etwas anderes als das „Harvey-Weinstein-Zeug“, betonte Neeson. Grundsätzlich sei die #MeToo-Debatte aber eine gesunde Entwicklung. Bei den Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens gegen seinen Kollegen Dustin Hoffman sei er unentschlossen.

Filmproduzent Weinstein werden sexuelle Nötigung und Vergewaltigung vorgeworfen. Die Vorwürfe gegen ihn waren Ausgangspunkt der #MeToo-Welle, in deren Verlauf immer mehr Schauspielerinnen männlichen Kollegen übergriffiges Benehmen vorwarfen.

Von RND/dpa

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