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Linke terrorisieren Restaurant in Kreuzberg

Berlin Linke terrorisieren Restaurant in Kreuzberg

In Berlin nimmt der Protest gegen die Gentrifizierung immer gewalttätigere Züge an. Die Täter schrecken auch vor körperlichen Attacken nicht mehr zurück. Ein Restaurant in Kreuzberg ist besonders in den Fokus der Linksextremen geraten. Es wird immer wieder angegriffen. Auch bei laufendem Betrieb.

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Mit Parolen wie diesen (Ausländer Bonzen raus) wird das Restaurant immer wieder beschmiert.

Quelle: FACEBOOK

Berlin. Eine große Gruppe von mutmaßlich linksextremen Tätern hat zum wiederholten Mal ein Restaurant in Berlin-Kreuzberg angegriffen. Etwa 15 schwarz gekleidete Randalierer schlugen am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr mit Baseballschlägern auf die Scheiben des „Vertikal“ in der Reichenberger Straße ein. Anschließend flüchteten die Täter auf Fahrrädern, wie die Polizei mitteilte. In dem Restaurant waren drei Angestellte, die unverletzt blieben. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei ermittelt.

Besitzerin des Restaurants ist körperlich angegriffen worden

Das erst wenige Monate alte Restaurant, das sich modern und szenig gibt und etwas gehobene Küche anbietet, wurde in den vergangenen Wochen immer wieder attackiert. Die Wände würden ständig beschmiert und kürzlich sei die Besitzerin auf der Straße auch körperlich angegriffen worden, berichtete am Donnerstag die Freundin des Chefkochs der Deutschen Presse-Agentur. Die Angriffe hängen wohl auch mit der benachbarten Bäckerei „Filou“ zusammen, die von Kündigung bedroht ist. Die linksradikale Szene ruft seit längerem zum Widerstand gegen eine mögliche Räumung auf.

Die Bäckerei „Filou“ in Kreuzberg ist von der Kündigung bedroht

Die Bäckerei „Filou“ in Kreuzberg ist von der Kündigung bedroht.

Quelle: imago

Das „Vertikal“ hatte schon am 1. Februar ein Foto bei Facebook gepostet: Eine Hinweistafel vor dem Restaurant offerierte „Suppe umsonst gegen Vandalismus“. Damals habe es auch ein Gespräch mit Vertretern der Linksradikalen gegeben, hieß es vom Restaurant - allerdings ohne Wirkung. Abends seien 30 Leute im Restaurant erschienen, hätten Parolen gerufen und die Gäste vertrieben.

Das Restaurant wehrt sich auf seine Weise gegen die ständigen Angriffe

Das Restaurant wehrt sich auf seine Weise gegen die ständigen Angriffe.

Quelle: FACEBOOK

In den letzten Wochen brannten immer wieder Autos

Die linksradikale Szene versucht derzeit wieder besonders über das Thema steigender Mieten und Veränderung der Stadt Widerstand zu mobilisieren. Am Dienstagabend wurden in Kreuzberg sechs Autos einer Wachfirma angezündet. In der Rigaer Straße in Friedrichshain, nahe einem früher besetzten Haus, demolierten Randalierer kürzlich 21 Autos in einer Tiefgarage eines Neubaus.

Auf der linksradikalen Internetseite Linksunten Indymedia brüsten sich Täter mit Angriffen auf „Neonazi-Treffpunkte“, Steinwürfe auf neue Einrichtungen in Stadtteilen wie Kreuzberg und Brandanschlägen wie kürzlich auf eine Polizeiwache. Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder Angriffe mit stinkender Buttersäure und dem Zerschlagen von Scheiben gegen neue und teure Restaurants, gerade in Kreuzberg.

Der FDP-Innenpolitiker Marcel Luthe kritisiert: „Seit mindestens zehn Jahren brennen Autos in Berlin und werden Menschen von linksfaschistischen Banden terrorisiert und angegriffen.“ Er forderte kürzlich eine „gut ausgestattete Taskforce gegen Linksterrorismus und eine klare personelle Stärkung des Berliner Verfassungsschutzes“. Die Politik des Zurückweichens des Rechtsstaats vor diesen „Banden“ müsse beendet werden.

Von Andreas Rabenstein, dpa

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