Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Panorama Millionen Afrikaner in Ebola-Quarantäne
Nachrichten Panorama Millionen Afrikaner in Ebola-Quarantäne
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:52 19.08.2014
In ländlichen Gebieten werden längst nicht alle Erkrankungen und Sterbefälle von den nationalen Gesundheitsbehörden registriert. Quelle: Ahmed Jallanzo
Anzeige
Genf

Durch die Ebola-Epidemie in Westafrika sind wahrscheinlich bereits mindestens 1229 Menschen umgekommen. Aus den vier direkt betroffenen Ländern Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone seien zwischen dem 14. und 16. August 113 neue Fälle gemeldet worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. 84 dieser Patienten seien gestorben.

Von den nunmehr 1229 registrierten Todesfällen seien 760 eindeutig als Folge einer Infektion mit dem Virus bestätigt, bei den anderen Fällen bestehe ein begründeter Verdacht auf Ebola. Die WHO geht davon aus, dass die tatsächlichen Fallzahlen höher liegen, da vor allem in ländlichen Gebieten längst nicht alle Erkrankungen und Sterbefälle von den nationalen Gesundheitsbehörden registriert werden.

Die Bemühungen um die Eindämmung der Epidemie seien weiter verstärkt worden, berichtete die WHO. So hätten die Regierungen der betroffenen Länder inzwischen mehrere Quarantänezonen eingerichtet. Dazu gehörten auch ganze Städte - unter anderem Guéckédou in Guinea, Kenema und Kailahun in Sierra Leone sowie Foya in Liberia.

In Nigeria - dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas - teilte das Gesundheitsministerium mit, dass 195 Patienten wegen Ebola-Verdacht unter Beobachtung stehen. Bislang seien 12 Fälle bestätigt worden. Vier Ebola-Patienten hätten sich von der lebensgefährlichen Erkrankung erholt und das Krankenhaus verlassen.

Die WHO wies in ihrer Mitteilung erneut darauf hin, dass nach ihrer Einschätzung keine Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr oder im Handel erforderlich sind. Es müssten lediglich jenen Menschen Reisen verwehrt werden, die infiziert sind oder bei denen ein klarer Verdacht auf eine Ebola-Infektion besteht.

Bei schweren Sturmböen sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei Menschen umgekommen und mehrere verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher in Neubrandenburg sagte, prallte auf der Insel Usedom ein Kleintransporter gegen einen gerade umgestürzten Baum.

19.08.2014

Passagiere und Besatzungsmitglieder haben in Chile das Kentern ihrer Fähre unverletzt überstanden. Das Schiff war laut Medienberichten am Montag (Ortszeit) im Süden des Landes - 50 Kilometer von Puerto Natales entfernt - auf Grund gelaufen.

19.08.2014

Für die Tötung eines 35-Jährigen an einer Landstraße bei Düsseldorf ist dessen Cousin wegen Totschlags zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der 28-Jährige habe seinen Verwandten nachweislich am Tatabend Mitte Dezember getroffen und ihn mit einem unbekannten Gegenstand erschlagen.

18.08.2014
Anzeige