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Panorama Regen gefährdet Rettung von Jungen aus Höhle
Nachrichten Panorama Regen gefährdet Rettung von Jungen aus Höhle
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13:26 05.07.2018
Ein Videobild der Thai Navy Seals zeigt die Jugendlichen, wie sie derzeit in der Höhle ausharren. Quelle: dpa
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Chiang Rai

Neue Regenfälle könnten die Rettung der seit fast zwei Wochen in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jugendfußballer und ihres Trainers weiter verzögern. „Was uns am meisten Sorge bereitet, ist das Wetter. Wenn es wieder regnet, könnten unsere Bemühungen einen Rückschlag erleiden, wie es schon einmal passiert ist“, sagte der Chef der Rettungsmission, Narongsak Osotthanakorn, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. In der vorigen Woche musste ein Sucheinsatz schon einmal wegen Regens und Überflutung der Höhle für mehrere Tage unterbrochen werden.

Seit dem 23. Juni sitzt eine Fußballmannschaft in einer Höhle in Thailand fest. Mittlerweile haben sich mehr als 1000 Angehörige, Behördenvertreter, Katastrophenhelfer und hunderte Reporter aus aller Welt an der Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non nahe der Grenze zu Myanmar eingefunden – sie alle hoffen auf ein Wunder.

Während die Jugendlichen gemeinsam mit ihrem Trainer weiter ausharren, hat sich am Höhleneingang im südostasiatischen Regenwald reges Leben entfaltet. Kostenlose Massagen und Haarschnitte werden dort angeboten, und Freiwillige kochen lokale Köstlichkeiten.

Mehr als 1000 Angehörige, Behördenvertreter, Katastrophenhelfer und hunderte Reporter aus aller Welt haben sich inzwischen an der Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non nahe der Grenze zu Myanmar eingefunden. Niemand weiß, wie lange die Rettung noch dauert - doch keinem sollten dabei die Haare zu lang werden, versprechen die Urwaldbarbiere. Dass Freiwillige gut kochten, habe in Thailand Tradition, hob ein Twitter-Nutzer hervor und erinnerte dabei an den Tsunami 2004 und die politischen Großdemonstrationen der vergangenen Jahre.

Wassermassen schnitten den Rückweg ab

Die Jugendlichen und ihr Trainer sitzen seit dem 23. Juni in der Höhle fest, nachdem ihnen Wassermassen den Rückweg abgeschnitten hatten. Am Montag dieser Woche hatten Taucher sie drei Kilometer vom Höhleneingang entfernt entdeckt.

„Wir warten jetzt auf eine Einschätzung der Wetterlage durch die Meteorologen und eine Beurteilung der körperlichen Verfassung der Jungen durch die Rettungseinheit“, sagte Narongsak. Wenn es eine 90-Prozent-Chance gebe, die Jungs mit Tauchern sicher herauszubringen, werde man es wagen.

Von dpa/RND

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