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Spezialkräfte stürmen Hells-Angels-Vereinsheim

Razzia in Köln Spezialkräfte stürmen Hells-Angels-Vereinsheim

Schwer bewaffnet und mithilfe eines gepanzerten Fahrzeugs hat ein Großaufgebot der Polizei in Köln ein Vereinsheim der Hells Angels gestürmt. Hintergrund der Razzia ist eine Attacke der Hells Angels auf die Geburtstagsfeier eines Bandidos-Präsidenten vor zwei Wochen.

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Elf Hells-Angels-Rocker wurden bei dem Einsatz vorläufig in Gewahrsam genommen (Symbolfoto).
 

Quelle: dpa

Köln. Schwer bewaffnete Spezialkräfte der Polizei haben am Mittwochabend ein Vereinsheim der Hells Angels in Köln gestürmt. Mit einem Spezialfahrzeug durchbrachen die Beamten gegen 21.00 Uhr das Eisentor zu dem Grundstück im Stadtteil Ostheim, bevor sie das Haus durchkämmten, wie ein Polizeisprecher sagte.

Rund 100 Beamte im Einsatz

Die Beamten suchten nach Beweismitteln, nachdem vor knapp zwei Wochen rund 40 Hells Angels in der Kölner Innenstadt die Geburtstagsfeier eines Präsidenten der rivalisierenden Rockergruppe Bandidos angegriffen hatten. Die Gangmitglieder hatten versucht, einen Kontrollpunkt der Polizei zu durchbrechen, konnten jedoch von Beamten aufgehalten werden.

Nach dem Vorfall leitete die Polizei Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs ein. Am Mittwoch vollstreckte sie einen richterlichen Durchsuchungsbefehl. Die Polizisten trafen in dem Heim auf elf Rocker, die zunächst vor Ort festgehalten wurden. Rund 100 Beamte waren im Einsatz. Ergebnisse der Durchsuchung, die bis in die Nacht dauerte, wollte die Polizei am Donnerstag vorstellen.

Von dpa/RND/zys

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