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Schweres Erdbeben im Osten von Taiwan

Tote und Vermisste Schweres Erdbeben im Osten von Taiwan

Mindestens vier Menschen sterben, fünf weitere sind eingesperrt. Mehr als 100 werden zunächst vermisst – über 200 wurden verletzt. In der Nacht zu Mittwoch kam es in Taiwan zu einem schweren Erdbeben. Für die Retter ist es wieder ein Kampf gegen die Zeit.

In der taiwanesischen Stadt Hualien an der Ostküste hat das Erdbeben verheerende Auswirkungen gehabt.

Quelle: Central News Agency

Taipeh. Bei einem starken Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten der Insel Taiwan sind am Dienstag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte versuchten am Mittwoch, fünf eingesperrte Menschen zu befreien. 225 Personen wurden verletzt und mehr als 140 wurden zunächst vermisst, teilten die Behörden mit. Die Erschütterung hatte mehrere Gebäude beschädigt.

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Von dem Erdbeben in Taiwan wurde vor allem die Stadt Hualien​ getroffen – Gebäude stürzten ein. Mindestens vier Menschen kommen bei dem Erdbeben ums Leben.

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Die Schäden konzentrierten sich auf die Stadt Hualien an der Ostküste des Landes, deren Bewohner durch den Erdstoß kurz vor Mitternacht teilweise aus dem Schlaf gerissen wurden. Dort stürzten mehrere Gebäude ein. Das Erdgeschoss eines Hotels brach ein, dabei kam ein Angestellter ums Leben. Ein weiteres Opfer sei in einem Wohnhaus gefunden worden, wie der Feuer- und Rettungsdienst Taiwans mitteilte.

Unter den Verletzten im Landkreis Hualien schwebten zwei Dutzend in Lebensgefahr, berichtete die taiwanische Nachrichtenagentur. Die Strom- und Wasserversorgung war für Tausende Haushalte eingeschränkt.

Erst am Wochenende kam es zu Erdstößen in der Region

Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen sagte via Facebook, sie habe alle Such- und Rettungstrupps am Mittwoch angeordnet, nicht aufzugeben. In Momenten wie diesen zeige „das taiwanische Volk seine Ruhe, Widerstand und Liebe“, so Tsai.

In Hualien mussten Brücken und Schnellstraßen gesperrt werden, da der Asphalt durch die Kraft des Bebens Beulen geworfen hatte. Zugstrecken und der Flughafen vor Ort seien intakt, teilte Kabinettssprecher Hsu Kuo-yung mit. Der Fokus der Rettungsarbeiten liege auf dieser Region so der Sprecher.

Der Erdstoß der Stärke 6,4 ereignete sich gut 20 Kilometer vor der Küste bei Hualien, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Der Erdbebenherd lag demnach nach ersten Messungen in einer Tiefe von nur 9,5 Kilometern. Erst am Wochenende hatte ein Erdstoß die Region erschüttert. Taiwan liegt am seismisch besonders aktiven sogenannten Feuerring.

Von RND/dpa

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