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Sechs Berliner Häftlinge weiter auf der Flucht

JVA Plötzensee Sechs Berliner Häftlinge weiter auf der Flucht

Die Opposition spricht vom „Tag der offenen Tür“, die Bevölkerung kann angesichts der Ausbruchserie in der JVA Plötzensee nur mit dem Kopf schütteln: Innerhalb von fünf Tagen flohen neun Häftlinge aus dem Gefängnis in Berlin. Drei von ihnen sitzen mittlerweile wieder in ihren Zellen.

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Die JVA Plötzensee in Berlin.

Quelle: dpa

Berlin. In Berlin sind noch sechs Häftlinge aus dem Gefängnis Plötzensee auf der Flucht. Das sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Zwischen Weihnachten und Neujahr waren neun Männer aus der Haftanstalt ausgebrochen oder aus dem offenen Vollzug entwichen. Zwei von ihnen stellten sich laut Polizei bei den Behörden, einen fassten Polizisten am Dienstag in Neukölln.

Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) wollte am Mittwoch gemeinsam mit dem Gefängnisleiter Uwe Meyer-Odewald Stellung nehmen. Die Opposition forderte am Dienstag erneut den Rücktritt des Senators. CDU-Fraktionschef Florian Graf kritisierte: „Rot-Rot-Grün feiert Tage der offenen Tür für Gefangene.“ Der Ausbruch von neun Häftlingen in fünf Tagen sei ein „einmaliger Skandal in der Rechtsgeschichte“. Der Justizsenator habe sich um „Nischenthemen“ gekümmert und nicht um den Strafvollzug, sagte Graf in der rbb-„Abendschau“.

Von RND/iro/dpa

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