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Panorama Silvesternacht verläuft weitestgehend friedlich
Nachrichten Panorama Silvesternacht verläuft weitestgehend friedlich
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14:35 01.01.2018
Die Party am Brandenburger Tor verlief weitestgehend friedlich. Quelle: dpa
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Köln/Berlin/Hamburg/München

In den deutschen Großstädten haben die Menschen friedlich das neue Jahre begrüßt. Vielerorts feierten Tausende auf öffentlichen Plätzen bei Feuerwerk und Musik. Die Polizeieinsätze endeten mit weitestgehend positiver Bilanz.

In Köln herrschte auf vor der Konzertbühne auf der Domplatte laut Polizei eine entspannte Atmosphäre. Nur sehr vereinzelt habe es sexuelle Übergriffe gegeben. In Köln hätten insgesamt neun Frauen angegeben, unsittlich angefasst worden zu sein, bestätigte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Drei Tatverdächtige seien identifiziert worden. Szenen wie in der berüchtigten Kölner Silvesternacht vor zwei Jahren habe es nicht gegeben.

Bei der großen Silvesterparty auf der Festmeile am Brandenburger Tor in Berlin, auf der mehrere Hunderttausend Menschen feierten, gab es nach Polizeiangaben insgesamt zehn Fälle von sexueller Belästigung. Sieben Personen seien in Gewahrsam genommen worden. Insgesamt waren in Berlin 1600 zusätzliche Polizisten sowie mehr als 1400 Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz. Erstmals gab es auf der Festmeile einen Rückzugsbereich für sexuell belästigte Frauen. In dieser „Safety Area“ standen für Krisen geschulte Helfer des Deutschen Roten Kreuzes bereit.

Auseinandersetzungen in Leipzig

In Hamburg feierten laut Feuerwehrangaben Zehntausende um die Landungsbrücken und den Jungfernsteig. Es habe keine besonderen Vorkommnisse gegeben Auch auf der Reeperbahn blieb es ruhig. Die Zahl der gemeldeten sexuellen Übergriffe bewege sich in einem „sehr geringen Maß“, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen.

In München feierten die Menschen rund um den Marienplatz friedlich ins neue Jahr. Meldungen über sexuelle Übergriffe seien laut Polizei nicht eingegangen.

In Leipzig kam es zwischenzeitlich zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Randalierer. Rund 50 Personen warfen Böller, Flaschen und Steine auf die Polizisten. Über Lautsprecher hätten die Beamten die Angreifer verwarnt, erklärte die Polizei. Da sich diese weiterhin widersetzt hätten, habe man Wasserwerfer eingesetzt. Mehrere Personen wurden wegen schweren Landfriedensbruchs in Gewahrsam genommen.

Von RND/dpa

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