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So funktioniert die DHL-Packstation

DHL-Erpressung in Potsdam So funktioniert die DHL-Packstation

Etwa 2800 Packstationen gibt es in Deutschland, rund fünf Millionen Menschen haben sich dafür registriert. Auch die DHL-Erpresser haben eine der Packstationen für ihr Bomben-Paket genutzt. Und dabei auf eine Schwäche der Packstation gesetzt. Denn nicht alle Nutzer müssen sich registrieren.

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An dieser DHL-Station ist das Paket der Erpresser abgeschickt worden.

Quelle: dpa

Potsdam. Wer nicht zur Post gehen will, um sein Paket abzugeben, kann dies an einer DHL-Packstation tun. Davon gibt es in Deutschland rund 2800 nach Angaben der Deutschen Post. Insgesamt haben sich rund fünf Millionen Kunden registriert, um die Packstationen nutzen zu können.

Wer eine der Stationen nutzen will, muss sich zuvor auf der Internetseite der DHL registrieren. Die Registrierung und Abholung läuft in vier Schritten.

Vier Schritte für Registrierung und Abholung

1. Der Kunde meldet sich mit einer E-Mail-Adresse und einem persönlichen Passwort an. Danach erhält er eine Kundenkarte.

2. Dann muss die Adresse der gewünschten Packstation angegeben werden.

3. Im nächsten Schritt erhält der Kunde dann eine Benachrichtigung, ob sein Paket ankommen ist. Das kann je nach Wunsch per SMS, E-Mail oder über eine spezielle App passieren.

4. Innerhalb von neun Tagen sollte das Paket abgeholt werden, dafür bekommt der Kunde eine Geheimnummer, die sogenannte mTan.

Stationen auch ohne Registrierung nutzbar

An den Stationen können jedoch nicht nur Pakete abgeholt, sondern auch abgegeben werden, wie es im Potsdamer Fall auch geschehen ist. Dafür muss man sich jedoch nicht registrieren.

An der Station können Marken zum Frankieren gekauft werden. Dann wird das Päckchen bzw. der Barcode auf dem Adressschein gescannt und in ein entsprechendes Fach gelegt. Der Kunde erhält dann einen Belegt mit einer Tracking-ID. So kann der Weg der Sendung nachverfolgt werden.

Von MAZonline

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