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Panorama Trump streitet Affäre mit Pornostar ab
Nachrichten Panorama Trump streitet Affäre mit Pornostar ab
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08:30 08.03.2018
In den Gerichtsdokumenten wirft Clifford Trumps Anwalt Cohen vor, in der vergangenen Woche heimlich und zum Schein ein Schiedsverfahren gegen sie eingeleitet zu haben, um sie zum Schweigen zu bringen. Quelle: imago/Future Image
Los Angeles/Washington

Nach der Klage einer Pornodarstellerin gegen US-Präsident Donald Trump hat das Weiße Haus eine angebliche Affäre zwischen den beiden als unwahr dargestellt. Trump habe sehr deutlich gemacht, dass die Anschuldigungen nicht wahr seien, sagte Regierungssprecherin Sarah Huckabee Sanders am Mittwoch. „Der Präsident hat die Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen und (...) dieser Fall ist in einem Schiedsverfahren bereits gewonnen worden“, so Sanders.

Clifford sieht das Schweige-Versprechen als null und nichtig an

Weitere Fragen verwies sie an Trumps persönlichen Anwalt Michael Cohen, der weder am Dienstag noch am Mittwoch auf die Bitte um eine Stellungnahme reagiert hatte. Am Dienstag hatte die als Stormy Daniels bekannte Pornodarstellerin Stephanie Clifford geklagt, eine Stillschweigevereinbarung zwischen ihr und Trump solle für „null und nichtig und folgenlos“ erklärt werden.

In der Klageschrift argumentiert sie, nicht Trump, sondern nur dessen Anwalt Michael Cohen habe 2016 die Vereinbarung zur Nichtveröffentlichung von Details einer Affäre Trumps mit der Schauspielerin unterschrieben. Damit ist aus ihrer Sicht die Abmachung „hinfällig und nichtig“.

Ihr Anwalt Michael Avenatti sagte in US-TV-Sendungen am Mittwochmorgen, Clifford wolle Missverständnisse aus dem Weg räumen. Es sei „keine Frage“, dass Trump von der Stillschweigevereinbarung gewusst habe.

Von Einschüchterung ist auch die Rede

In den Gerichtsdokumenten wirft Clifford Trumps Anwalt Cohen unter anderem vor, in der vergangenen Woche heimlich und zum Schein ein Schiedsverfahren gegen sie eingeleitet zu haben, um sie zum Schweigen zu bringen. Die Einschüchterungsversuche gegen ihre Person seien seit Herbst bis zum jetzigen Zeitpunkt erfolgt. Damit sei versucht worden, Clifford an der Veröffentlichung ihrer Geschichte zu hindern, „und so sicherzustellen, dass er die Präsidentschaftswahl gewonnen hat.“

Clifford erklärte in der Klageschrift, ihre „intime Beziehung“ zu Trump habe 2006 begonnen und reichte bis ins Jahr 2007 hinein. 2005 hatte Trump seine Ehefrau Melania geheiratet. In ihren Aussagen zuvor hatte Clifford angegeben, die beiden hätten einmal Sex gehabt und seien danach ein platonisches Verhältnis eingegangen.

Von AP/dpa/RND

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