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Panorama Vater erhält Bewährungsstrafe
Nachrichten Panorama Vater erhält Bewährungsstrafe
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16:54 26.10.2017
Der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Andreas P. (l) neben seinem Anwalt Bernhard Löwenberg am 18. Oktober 2017 im Sitzungssaal im Landgericht Würzburg. Quelle: dpa
Arnstein

Richter Hans Brückner verurteile den Besitzer der Laube am Donnerstag vor dem Landgericht Würzburg zu einer Haftstrafe von eineinhalb Jahren. Diese werde jedoch zur Bewährung ausgesetzt, so der Richter. Bei einer Kohlenmonoxid-Vergiftung waren im Januar sechs Jugendliche ums Leben gekommen.

Der 52-Jährige hatte im Technikraum seines Gartenhäuschens einen Stromgenerator aufgestellt, der nicht für Innenräume zugelassen war. Zudem versagte eine selbst gebastelte Abgasleitung an dem Abend im Januar ihren Dienst.

Verteidiger fordert Straffreiheit

Der Mann hatte bei der Tragödie im Januar in Arnstein selbst zwei seiner Kinder verloren. Sein Anwalt forderte deshalb einen Schuldspruch ohne Strafe: „Strafe bringt uns keine Kinder zurück.“ Der Verteidiger bezog sich auf den Paragraf 60 des Strafgesetzbuches. Der Abschnitt besagt, dass von der Bestrafung eines Täters abgesehen werden kann, wenn er durch seine Tat selbst so schwer getroffen ist, dass eine verhängte Strafe offensichtlich verfehlt wäre.

Der Staatsanwalt forderte eine härtere Strafe: zwei Jahre Haft auf Bewährung. „Der Anschluss des Generators war ein Schnellschuss, der nicht durchdacht war“, sagte Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen in seinem Plädoyer. Der Angeklagte habe dabei grob fahrlässig gehandelt.

Der Mann war zunächst wegen sechsfacher fahrlässiger Tötung angeklagt. Das Gericht beschränkte das Verfahren am Donnerstag allerdings auf vier Fälle, weil der Familienvater durch die Tragödie selbst schwer getroffen wurde.

Von dpa/RND

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