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Weitere Tote bei Kämpfen in mexikanischer Unruheprovinz

Kriminalität Weitere Tote bei Kämpfen in mexikanischer Unruheprovinz

Bei erneuten Gefechten im westmexikanischen Bundesstaat Michoacán sind zwei weitere Bundespolizisten ums Leben gekommen. Sechs Beamte seien bei dem Angriff mutmaßlicher Angehöriger krimineller Organisationen auf einen Konvoi der Polizei in der Ortschaft Pichilinguillo am späten Dienstagabend verletzt worden, teilte das Innenministerium mit.

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Sechs Beamte sollen bei dem Angriff mutmaßlicher Angehöriger krimineller Organisationen auf einen Konvoi der Polizei in der Ortschaft Pichilinguillo in Mexiko verletztworden sein.

Quelle: EPA/STR

Mexiko-Stadt. Das Ministerium korrigierte damit andere Angaben. Zuvor hatte der kommissarische Gouverneur Jesús Reyna in einem Interview des Radiosenders MVS von zwei Toten und fünf Verletzten am Mittwoch gesprochen.

Damit stieg die Zahl der Opfer vom Dienstag in Michoacán auf 24. Bereits tagsüber waren bei mehreren Gefechten im ganzen Bundesstaat zwei Polizisten und 20 Kriminelle getötet worden. Zahlreiche weitere wurden verletzt.

"Das war ein schwerer Tag", sagte Reyna in dem Radiointerview. "Ich sehe darin aber keinen Erfolg der Verbrecher, sondern eine Reaktion auf die starke Präsenz der Sicherheitskräfte in Michoacán."

Große Teile des Bundesstaats werden von dem pseudo-religiösen Kartell "Caballeros Templarios" (Tempelritter) kontrolliert. Nachdem sich zuletzt Bürgerwehren gebildet hatten und der Konflikt immer weiter eskalierte, schickte die Regierung Ende Mai 6000 Soldaten und Hunderte Bundespolizisten in die Unruheprovinz.

dpa

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