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Panorama Zugriff in Amsterdam: Polizei nimmt Brandenburger Islamisten fest
Nachrichten Panorama Zugriff in Amsterdam: Polizei nimmt Brandenburger Islamisten fest
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19:31 02.08.2018
Ein Mann in Handschellen.Uli Deck/dpa
Potsdam

Einer der gefährlichsten Islamisten, die in Brandenburg gemeldet sind, ist am Donnerstag festgenommen worden. Nach Informationen der „Märkischen Allgemeinen“ wurde der 29 Jahre alte Jusup B. auf dem Flughafen Schiphol im niederländischen Amsterdam gefasst, als er aus dem südamerikanischen Ecuador wieder nach Europa einreiste.

Der aus Tschetschenien stammende Mann gilt nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden als einer der gefährlichsten der rund ein Dutzend sogenannten islamistischen Gefährder, die in Brandenburg ihren Wohnsitz haben und unter Beobachtung stehen. Jusup B. steht unter Verdacht, Hilfslieferungen direkt an die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) organisiert zu haben.

Was machte Jusup B. in Südamerika?

Der Mann gilt als gewaltbereit. In Sicherheitskreisen ist von einem „auffälligen Risiko“ die Rede. Was der Mann in Südamerika getan hat, ist bislang unklar. Er war seit längerer Zeit zur Fahndung ausgeschrieben. Es wird angenommen, dass er mit seinem russischen Pass ausreisen konnte. Wie er an das Geld für die Flugreise kam, ist auch unklar.

Zum Kreis radikaler Islamisten zählt das Brandenburger Innenministerium eine niedrige zweistellige Anzahl von Personen. Genauere Auskünfte gibt die Landesregierung aus polizeitaktischen Erwägungen nicht. Die Mehrzahl dieser Gefährder stammt aus der russischen Föderation, vor allen Dingen aus Tschetschenien. Dort hatten radikale Islamisten dem IS die Treue geschworen.

Insgesamt geht der Verfassungsschutz von etwa 130 islamistischen Extremisten aus, die in Brandenburg leben. Im Jahr 2016 galten noch 100 Menschen als islamistisch-extremistisch. 2015 waren es 70. Die Mehrheit von ihnen stammt aus dem Kaukasus.

Von Ulrich Wangemann/MAZ/RND

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