Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
23.000 Glockenschläge für 23.000 tote Flüchtlinge

Flüchtlinge 23.000 Glockenschläge für 23.000 tote Flüchtlinge

Mit 23.000 Glockenschlägen haben die Kirchen im Kölner Erzbistum am Freitagabend an die gleich hohe Zahl ertrunkener Flüchtlinge im Mittelmeer erinnert. Auch die St.

Voriger Artikel
Dänemark rückt nach rechts
Nächster Artikel
Nach Kirchen-Massaker: Eine Million Dollar Kaution

Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert die derzeitige Flüchtlingspolitik Europas.

Quelle: Federico Gambarini/Archiv

Köln. Petersglocke im Kölner Dom, der "Dicke Pitter", schlug um Punkt acht Uhr das Totengeläut.

Kardinal Rainer Maria Woelki kritisierte bei einer ökumenischen Gedenkfeier auf dem Vorplatz des Doms die derzeitige Flüchtlingspolitik Europas und ermahnte zu mehr Nächstenliebe. Seit dem Jahr 2000 hätten 23.000 Menschen im Mittelmeer ihr Leben verloren. Für diese Flüchtlinge sei es zu spät. "Aber es ist noch nicht zu spät für all diejenigen, die sich auch weiterhin auf den Weg nach Europa machen", sagte Woelki.

Insgesamt beteiligten sich an dem Solidaritätsabend 230 Kirchen von Wuppertal über Düsseldorf, Köln bis Bonn. Die Aktion war bewusst auf den Freitagabend gelegt worden: Am Samstag (20. Juni) wird in Deutschland zeitgleich zum Weltflüchtlingstag zum ersten Mal ein Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung begangen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
cc9d4b38-b415-11e7-b2bc-1ed82c2171d1
Großrazzia bei den Hells Angels

Hunderte Einsatzkräfte der Polizei haben in Nordrhein-Westfalen Räume des Motorradclubs Hells Angels durchsucht. Dabei stellen die Beamten auch Waffen und Motorräder sicher.

Erwarten Sie, dass sich nach Einführung der einheitlichen Postleitzahl in der Gemeinde Gumtow die Qualität der Zustellung verbessert?