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6,4 Milliarden für Reha-Maßnahmen

Rentenversicherung 6,4 Milliarden für Reha-Maßnahmen

Reha-Maßnahmen sind oft erfolgreich: In 86 Prozent der Betroffenen sind nach 24 Monaten wieder erwerbstätig, berichtet die Deutsche Rentenversicherung. Kosten: 6,4 Milliarden Euro. Männer lassen sich öfter als Frauen wegen Alkoholsucht behandeln, Frauen leiden häufiger an Depressionen.

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Reha-Maßnahmen sind teuer – aber auch oft erfolgreich.

Quelle: dpa

Würzburg. Die Rentenversicherung hat im vergangenen Jahr rund 6,4 Milliarden Euro für medizinische Rehabilitation und Teilhabe am Arbeitsleben ausgegeben. Enthalten seien darin auch Gelder, die während einer Rehabilitation etwa für Beiträge für die Arbeitslosen- und Krankenversicherung bezahlt werden, berichtete die Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Brigitte Gross, am Mittwoch in Würzburg. Insgesamt gab es über eine Million medizinische Rehabilitationen, davon rund 148.000 ambulant und 843.000 stationär.

Gross bewertete die Reha-Leistungen als erfolgreich: Innerhalb der ersten 24 Monate nach einer medizinischen Reha seien 86 Prozent der Betroffenen erwerbsfähig gewesen.

Psychische Probleme nehmen zu

Eine Spitzenstellung nehmen Reha-Leistungen wegen psychischer Belastungen und Störungen ein, darunter Burn-out. Die psychischen Erkrankungen waren demnach mit 43 Prozent auch der Spitzenreiter bei den Rentenzugängen wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Unabhängig von der Art der Grunderkrankung träten psychische Störungen bei rund einem Fünftel der Rehabilitanden zudem zusätzlich auf.

Unterschiede gebe es zwischen den Geschlechtern. So gingen Männer mit einer Abhängigkeitserkrankung, meist Alkohol, mehr als dreimal so oft in eine Rehabilitation wie Frauen. Diese litten hingegen häufiger an Depressionen.

Von RND/dpa

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