Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Ärmstes Balkan-Land Kosovo rückt näher an die EU

EU Ärmstes Balkan-Land Kosovo rückt näher an die EU

Das Kosovo hat einen wichtigen Schritt in Richtung eines möglichen EU-Beitritts gemacht. Regierungschef Isa Mustafa unterzeichnete in Straßburg gemeinsam mit Vertretern der Europäischen Union ein sogenanntes Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen.

Voriger Artikel
Gutachten zum Fall Jalloh: Wahrscheinlich Polizei beteiligt
Nächster Artikel
Deutschland schickt fünf Bundespolizisten nach Slowenien

Polizeieinsatz in Pristina: Inmitten der Anäherung an die EU kommt es im Kosovo immer wieder zu Unruhen. Foto: Valdrin Xhemaj/dpa

Straßburg. Dieses soll Basis für eine engere politische, wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit sein. Das ärmste Land auf dem Balkan will im Rahmen des Abkommens Standards und Rechtsvorschriften schrittweise an die der EU angleichen. Im Gegenzug könnte es zum Beispiel eine Liberalisierung der Visapolitik geben.

Das Kosovo war zuletzt der einzige Westbalkan-Staat, der weder über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen noch über Visafreiheit für Besuchsreisen in den Schengen-Raum verfügte.

Als Hintergrund der langsamen EU-Annäherung gilt vor allem der umstrittene Status der einstigen serbischen Provinz. Das fast nur noch von Albanern bewohnte Kosovo hatte sich 2008 von Serbien abgespalten. Unter anderem Spanien und Griechenland haben die Unabhängigkeit des Kosovos bis heute nicht anerkannt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-161210-99-491616_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Bayern nach Leipzig-Patzer wieder vorn

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?