Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
AfD-Chefin Frauke Petry warnt vor Entgleisungen

Störattacken gegen Merkel AfD-Chefin Frauke Petry warnt vor Entgleisungen

AfD-Chefin Frauke Petry hat die Mitglieder ihrer Partei aufgefordert, auf lautstarke Störaktionen im Wahlkampf von CDU-Spitzenkandidatin Angela Merkel zu verzichten.

Voriger Artikel
Warum kommt Özoguz nicht ins Eichsfeld?
Nächster Artikel
„Die große Koalition hat dem Land nicht gut getan“

Frauke Petry warnt AfD-Anhänger vor Entgleisungen

Quelle: imago/Jürgen Heinrich

Berlin. Harte Auseinandersetzungen gehörten in der Demokratie dazu, sagte Petry am Donnerstag. Auch Gegendemonstrationen seien legitim. „Fakt ist jedoch, Störattacken, egal von welcher Seite, sind keine politischen Interessensbekundungen, sondern schlicht antidemokratische Entgleisungen“, fügte sie hinzu.

Petry sagte, diese Haltung sei in der AfD bislang eigentlich Konsens gewesen - „umso mehr überrascht es mich, wenn jetzt von dieser Linie abgewichen wird“.

Gruppen von politischen Gegnern hatten in den vergangenen Wochen mehrere Wahlkampf-Auftritte von Kanzlerin Merkel durch Pfiffe, Pöbeleien und Buhrufe gestört. Dabei waren unter anderem AfD-Plakate hochgehalten worden. An einem Protest in Bitterfeld beteiligte sich unter anderem der sachsen-anhaltische AfD-Landtagsabgeordnete Hans-Thomas Tillschneider.

Die Vorsitzende erklärte nun, die AfD sei oft von Störern belästigt worden. Die Parteimitglieder sollten sich aber davor hüten „nur um vermeintlicher medialer Aufmerksamkeit willen - mit gleicher Münze zurückzuzahlen“. Petry schärfte ihren Parteikollegen ein: „Wir wollen bürgerliche Wähler erreichen. Gerade diese fühlen sich von lautstarkem Geschrei aber nicht angesprochen.“

Von RND/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
da1fd95e-cec0-11e7-85d4-3caaf6b0da6d
Das sind John Lennons gestohlene Notenblätter

Sie sollen einen Wert von 3,1 Millionen Euro haben: Die Polizei hat die gestohlenen Gegenstände von Musiklegende John Lennon präsentiert.

Begleitetes Fahren schon ab 16 statt 17 – eine gute Idee?