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AfD-Mitglieder meutern gegen Parteispitze

Abstimmung AfD-Mitglieder meutern gegen Parteispitze

Aufruhr in der AfD: Die Parteispitze ist damit gescheitert, auf dem nächsten Bundesparteitag nur Delegierte einzuladen. Mehr als 61 Prozent der Mitglieder widersetzten sich diesem Ansinnen. Das erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus einem internen Schreiben.

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Die Spitzenkandidaten der AfD für die Bundestagswahl: Alice Weidel und Alexander Gauland.

Quelle: imago stock&people

Berlin. Die Mitglieder der Alternative für Deutschland (AfD) haben mehrheitlich gegen die Pläne der Parteiführung gestimmt, den nächsten Parteitag nur noch für Delegierte zu öffnen. Dies geht aus einem internen Schreiben hervor, aus dem das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Demnach stimmten 61,52 Prozent der Teilnehmer dafür, den nächsten Bundesparteitag wie in den Jahren zuvor erneut als Mitgliederparteitag zu veranstalten. Dagegen stimmten 38,48 Prozent. 3.872 Mitglieder der AfD nahmen an der Abstimmung teil. Das Votum muss nun dem Parteikonvent vorgelegt werden, der endgültig entscheidet.

Das Votum stürzt die Partei in organisatorische und rechtliche Schwierigkeiten. Bei einem Mitgliedsparteitag erwartet die AfD bis zu 5000 Teilnehmer. Hallen in dieser Größenordnung seien jedoch nicht kurzfristig verfügbar, klagen Vorstandsmitglieder. Bisher plante die AfD, Anfang Dezember im Hannover Congress Centrum ihren Vorstand auf einem Delegiertenparteitag neu zu wählen. Die Säle wären für einen Mitgliederparteitag zu klein.

Sollte sich der Parteitag ins Jahr 2018 verschieben, hätte die AfD ab Januar keinen ordnungsgemäß gewählten Vorstand mehr. Die Satzung sieht eine Neuwahl noch in diesem Jahr vor.

Von RND

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