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AfD soll Zehntausende Euro für Catering ausgegeben haben

Streit in der Partei AfD soll Zehntausende Euro für Catering ausgegeben haben

Bei der Alternative für Deutschland (AfD) ist eine Debatte über Buffets und Schnittchen entfacht. Im Rahmen von Sitzungen der Bundestagsabgeordneten sollen mehrere Zehntausend Euro ausgegeben worden sein – für belegte Brötchen und andere Snacks.

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Quelle: Dpa

Berlin. In einem Brief beschreibt der baden-württembergische Abgeordnete Thomas Seitz die Situation. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, wirft er dem Geschäftsführer der Bundestagsfraktion Hans-Joachim Berg sowie dem Verwaltungsleiter Philip Runge vor, zu viel Geld für das Catering der Partei ausgegeben zu haben. Seitz forderte den Rücktritt der beiden Verantwortlichen.

Die Verpflegung bezeichnete er als ein „schwelendes Problem“. Mehrere Tausend Euro sollen bereits in Schnittchen, Salat und Getränke geflossen sein, „obwohl zumindest unklar ist, ob diese Kosten von der Fraktion getragen werden dürfen“. Der Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland bezeichnete die Kosten als absurd.

IT für 250.000 Euro

Auch in anderen Bereichen kritisiert Seitz die Parteispitze. Demnach hätten bisher nur einige wenige Mitarbeiter der Partei einen Arbeitsvertrag. Bei der Bestellung von Soft- und Hardware für die Abgeordnetenbüros sei zudem versucht worden, „massiv zu betrügen“. Die Kosten von 250.000 Euro seien viel zu hoch.

Als „Verrat der Interessen unserer Fraktion“ bezeichnete der Baden-Württemberger außerdem das Versäumnis, einen stellvertretenden Vorsitzen für den Hauptausschuss der Partei zu wählen. Dieser soll bis zu einer Regierungsbildung über wichtige Fragen entscheiden. Zu den Vorwürfen hat sich die Fraktion bisher noch nicht geäußert.

Von RND/mkr

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