Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Alte AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag mit neuer Spitze
Nachrichten Politik Alte AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag mit neuer Spitze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:04 07.07.2016
Nach der Aufspaltung der AfD im Stuttgarter Landtag wählt die achtköpfige Rest-Fraktion einen neuen Vorstand. Wer bei der Wahl kandidiere, sei noch offen, sagte der bisherige parlamentarische Geschäftsführer, Bernd Grimmer. Quelle: Christoph Schmidt/Archiv
Anzeige
Stuttgart

Stellvertreter sind Rüdiger Klos und der bisherige Vize Emil Sänze, wie der Parlamentarische Geschäftsführer Bernd Grimmer in Stuttgart mitteilte.

Die Fraktion ist nach dem Austritt des bisherigen Chefs Jörg Meuthen und 13 weiteren Parlamentariern auf acht Mitglieder geschrumpft. "Wir sind das Original und kein Plagiat", betonte Sänze. Die Gruppe um Meuthen sieht sich hingegen als die wahre AfD. Dieser hat eine neue Fraktion mit dem Namen Alternative für Baden-Württemberg gegründet.

Die neue Spitze der alten AfD-Fraktion kritisierte Meuthen am Donnerstag als selbstherrlichen Führer, dem Teamgedanken fremd gewesen seien. Er habe den Fraktionsbruch generalstabsmäßig geplant, meinte Sänze. Künftig solle der Teamgedanke im Vordergrund stehen.

Die ursprüngliche AfD-Fraktion war am Dienstag am Streit um die Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Abgeordneten Wolfgang Gedeon zerbrochen. Weil die notwendige Zweidrittelmehrheit für einen Rauswurf Gedeons wieder nicht zustande kam, traten Meuthen und zwölf Abgeordnete aus, ein weiterer Parlamentarier folgte am Mittwoch.

dpa

Der Zuspruch zur "Willkommenskultur" für Flüchtlinge hat in Deutschland nachgelassen. Laut einer Studie der Universität Bielefeld finden zwar immer noch knapp 43 Prozent der Bevölkerung die "zunehmende Vielfalt" in der Gesellschaft gut.

07.07.2016

Die gegen Korruption kämpfende Organisation Global Witness hat schwere Vorwürfe gegen den seit 30 Jahren in Kambodscha autoritär regierenden Präsidenten Hun Sen erhoben.

07.07.2016

Die Nato will bei ihrem bevorstehenden Gipfel eine Truppenverlegung nach Osten beschließen. Hunderte deutsche Soldaten sollen nach Litauen. Die Präsidentin des kleinen Baltenstaats freut sich - verlangt aber noch mehr vom bevölkerungsreichsten EU-Staat.

07.07.2016
Anzeige