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An Schulen soll die Deutschlandfahne wehen

Vorschlag der AfD Brandenburg An Schulen soll die Deutschlandfahne wehen

Die CDU Hamburg kam als erste mit der Idee, nun auch die AfD Brandenburg: An staatlichen Schulen soll täglich die deutsche Flagge gehisst werden – als „identitätsstiftendes Symbol für Demokratie und republikanischen Geist“. Auch im Unterricht soll Schwarz-Rot-Gold behandelt werden, fordert AfD-Fraktionschef Alexander Gauland.

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AfD-Chef Alexander Gauland.

Quelle: dpa

Potsdam. Die Brandenburger AfD-Fraktion will in staatlichen Schulen täglich die deutsche Flagge hissen – als Bekenntnis „zur herausragenden Bedeutung der Bundesflagge und als identitätsstiftendes Symbol für Demokratie und republikanischem Geist“. So formuliert es ein Antrag der Fraktion, der demnächst im Landtag behandelt werden soll. Bei der täglichen Beflaggung soll „der Bundesflagge immer die bevorzugte Stelle gebühren“. Am Tag der Arbeit, dem Europatag oder anderen europäischen Anlässen dürfe auch die Europaflagge den Vorzug erhalten.

Deutschlandflagge

Einige Parteien fordern, dass an staatlichen Schulen täglich die Nationalflagge gehisst wird.

„Demokratiepädagogischer Akt“

Dies sei ein „demokratiepädagogischer Akt“, heißt es. Außerdem sollen die Schulen „in regelmäßigen Abständen“ und „altersgemäß“ das Thema Flaggen im Unterricht behandeln. Dabei solle besonders auf die Geschichte der Bundesflagge und der Farben Schwarz-Rot-Gold als Nationalfarben sowie „ihre Bedeutung als Symbol für die deutsche Republik und die demokratische Traditionen in Deutschland eingegangen werden“ heißt es in dem Antrag von Fraktionschef Alexander Gauland.

Vorbild Hamburger CDU?

Die AfD orientiert sich mit ihrer Forderung offenbar an einer Initiative der Hamburger CDU. Dort hatte die Bürgerschaftsfraktion vor wenigen Wochen einen ähnlichen Antrag eingebracht. Die Deutschlandflagge vor den Schulen solle zu „Fragen anregen“ und eine Diskussion anstoßen über die Werte des Grundgesetzes und der Demokratie, hieß es dort. Die Erfahrungen anderer Einwanderungsländer wie der USA hätten gezeigt, dass Flaggen eine „zusätzliche emotionale Identifikation“ bewirken könnten, die bei der „Abwehr von Bedrohungen unserer offenen Gesellschaft“ helfen könne.

Von Torsten Gellner

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