Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Anti-Terror-Razzia bei Mainz: Kein Hinweis auf Anschlagspläne

Kriminalität Anti-Terror-Razzia bei Mainz: Kein Hinweis auf Anschlagspläne

Zwei mittlerweile in Rheinhessen lebende Männer stehen unter Terrorverdacht. Sie sollen in Syrien gekämpft haben. Am Wochenende hat die Polizei ihre Wohnungen durchsucht.

Voriger Artikel
Mutmaßliche Dschihadisten in Spanien gefasst
Nächster Artikel
Vor Türkei-Besuch: Merkel trifft Hollande und Schulz

Blaulicht an einem Polizeiauto. Bei Mainz haben Ermittler die Wohnungen von zwei Männern durchsucht. Sie sollen sich in Syrien an terroristischen Vereinigung beteiligt haben.

Quelle: Patrick Pleul

Mainz/Karlsruhe. Bei einer Anti-Terror-Razzia in der Nähe von Mainz haben Ermittler Wohnungen von zwei Männern durchsucht. Sie seien verdächtig, sich im syrischen Bürgerkrieg an einer ausländischen terroristischen Vereinigung beteiligt zu haben, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft.

Hinweise auf konkrete Anschlagsplanungen lägen bisher nicht vor. Um welche Vereinigung es sich handele, müssten die Ermittlungen zeigen. Ob es Festnahmen gab oder die Ermittler Dinge sicherstellten, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Das gilt auch für die Nationalitäten der Verdächtigen.

Zuerst hatte "Spiegel Online" über die Durchsuchungen berichtet. Demnach handelt es sich bei einem der Beschuldigten um einen mutmaßlichen ehemaligen Kommandeur der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Vor dem Mann warnten syrische Aktivisten im Internet, so das Nachrichtenportal. Demnach soll er sich einst als Selbstmordattentäter angedient haben.

Der 32-Jährige halte sich seit Herbst als Flüchtling in Deutschland auf. Auf Anfrage von Spiegel TV, die noch vor der Razzia stattfand, habe er bestritten, jemals beim IS gewesen zu sein. Dem Bericht zufolge fand der Polizeieinsatz in dem Dorf Sankt Johann im rheinhessischen Landkreis Mainz-Bingen statt.

Bei dem Einsatz handelt es sich um die zweite Polizei-Aktion gegen mutmaßliche Dschihadisten binnen einer Woche. Bei einer Razzia am Donnerstag in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hatten Ermittler eine mutmaßliche islamische Terrorzelle zerschlagen. Vier IS-Anhänger sollen womöglich einen Anschlag in Berlin geplant haben. Ermittelt wird gegen vier Algerier im Alter zwischen 26 und 49 Jahren wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Es gab zwei Festnahmen.

Die Razzia in Rheinhessen bestätigte auch das Landeskriminalamt in Mainz, jedoch ohne weitere Details zu nennen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
f24bca64-bd47-11e6-93cf-1fd3784f57b6
Vom Aussterben bedroht: Diese Arten stehen auf der Roten Liste

Tierschützer sind besorgt: „Wir erleben derzeit das größte globale Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier – und der Mensch ist die Ursache“, sagte der Vorstand der Naturschutzorganisation WWF Deutschland, Eberhard Brandes. Außer der Giraffe, stehen zahlreiche weitere Tiere auf der Todesliste.

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?