Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Athen: Nun kommen auch Migranten aus Marokko und Algerien
Nachrichten Politik Athen: Nun kommen auch Migranten aus Marokko und Algerien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:58 02.01.2016
Eine Gruppe von Männern wartet auf der griechischen Insel Lesbos auf die Registrierung durch die Behörden. Quelle: Socrates Baltagiannis
Anzeige
Athen

(...) kommen in großen Zahlen", sagte der für Migration zuständige griechische Vizeminister Ioannis Mouzalas der Athener Zeitung "Eleftheros Typos". Sie setzten aus der Türkei über.

Diese Menschen müssten unbedingt in ihre Heimat zurückgeschickt werden, damit nicht noch mehr Migranten über die Türkei nach Europa kommen, forderte Mouzalas. Insgesamt kämen trotz schlechten Wetters täglich aus der Türkei mehr als 4000 Migranten und Flüchtlinge nach Griechenland.

Kritik, Griechenland könne seine Grenzen nicht kontrollieren, wies Mouzalas zurück. "Landesgrenzen kann man wunderbar kontrollieren. Im Meer, wenn ein Boot sinkt, hat man keine andere Wahl als die Menschen zu retten", sagte Mouzalas der Zeitung weiter. Die Türkei unternehme zu wenig, um die Menschen zu stoppen.

Das UN-Hilfswerk UNHCR veröffentlichte unterdessen die Gesamtzahl der Migranten, die 2015 über die Ägäis nach Europa kamen. Es waren 851 319 Menschen. 28 Prozent davon waren Kinder. 57 Prozent dieser Flüchtlinge kamen aus Syrien. 24 Prozent aus Afghanistan. Im Dezember 2015 kamen mehr als 103 000 Menschen. Fast genau so viele wie im August 2015 (107 843).

dpa

In das stark gesicherte Restaurant "Le Jardin" in Kabul konnten die Taliban-Kämpfer nicht eindringen. Sie zündeten ihre Autobombe vor dem Tor. Opfer wurden wie so oft afghanische Zivilisten.

02.01.2016

In der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen sind noch immer 15 frühere Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit beschäftigt. "Wir haben einen Weg gefunden, den Konflikt aufzulösen, auch wenn das seine Zeit braucht", sagte Jahn der Deutschen Presse-Agentur.

02.01.2016

Zwei von drei gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Beiträge erhöht. Die Kostensteigerungen treffen nur die Arbeitnehmer, nicht aber die Arbeitgeber. Nun wird über eine Reform diskutiert.

02.01.2016
Anzeige