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Auch Mario Mieruch verlässt die Bundestagsfraktion

AfD Auch Mario Mieruch verlässt die Bundestagsfraktion

Die Bundestagsfraktion der AfD wird um einen weiteren Abgeordneten kleiner. Nach Frauke Petry will auch Mario Mieruch der Fraktion in Berlin nicht angehören. Der Politiker aus Nordrhein-Westfalen sah die Abgrenzung vom rechten Parteiflügel als nicht erfolgt an.

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Mario Mieruch will aus der AfD-Bundestagsfraktion austreten.

Quelle: imago/Mauersberger

Berlin/Düsseldorf. Nach Frauke Petry verlässt anscheinend auch der Abgeordnete Mario Mieruch die AfD-Bundestagsfraktion. Wie die Bild“-Zeitung berichtet, begründete Mieruch seinen Austritt mit der bis heute nicht erfolgten Abgrenzung der Partei vom äußersten rechten Flügel um den Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke. Er sehe in der AfD eine „Entwicklung, die viele in der Partei mit Sorge betrachten und von der sie schon viel zu lange hoffen, dass sie umkehrbar sei“, sagte Mieruch der Zeitung.

Der Abgeordnete, der auch stellvertretender Sprecher der AfD in Nordrhein-Westfalen ist, berief sich bei seiner Entscheidung auf den Verlauf der Wahlen der Parlamentarischen Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion in der vergangenen Woche: „Auch wenn Höcke-Intimus Stefan Brandner im dritten Anlauf gegen Michael Espendiller unterlag, so wusste er doch in allen drei Wahlgängen fast die Hälfte der Fraktion hinter sich.“

Das Ergebnis dieser Fraktionskonstituierung offenbare so „ganz explizit die grundlegende innerparteiliche Trennlinie, welche bisher zuverlässiger Garant für Auseinandersetzungen war und auch bleiben wird“. Um den Wählerwillen „glaubhaft und integer“ vertreten zu können, habe er sich entschlossen, „die weder in Köln noch jetzt in Berlin behandelte Frage über die Ausrichtung der Partei selbst zu treffen“, sagte Mieruch.

Die ehemalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry war einen Tag nach der Bundestagswahl aus der Fraktion ausgetreten und im Anschluss auch aus der Partei. Die AfD hatte bei der Bundestagswahl 12,6 Prozent erzielt und wurde damit drittstärkste Kraft im Parlament.

Von RND/epd

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